Chatty ist tot



Die traurige Nachricht des Tages erwischte mich soeben beim Blogbesuch. Chatty ist tot, eines meiner persönlichen Urgesteine der Bloggerszene.

Eine sehr mutige Frau, deren Inhalt ein "Nonsens-Blog" war, der im Grunde aus Netzfundstücken bestand. Fundstücke, die man zu den "alten Zeiten" noch ohne Gedanken an das Urheberrecht anfangs kopieren konnte, später jedoch nicht mehr durfte. Sie hat es dennoch weiter getan.

Wir hatten zwischendurch in den Hintergründen der Blogs miteinander geschrieben und ich wusste, dass eine Frau hinter diesem Blog steht. Auch wenn manches Gerücht etwas anderes sagte. Nun ist die Nr. 1 in meiner Linkliste nicht mehr unter uns.

Möge ihre Seele Frieden haben und ihrem Mann wünsche ich viel Kraft. Ich bin sehr traurig und sie wird mir mit ihrer Seite zukünftig sehr fehlen.

Geschrieben am 26.11.2014 um 05.46 Uhr von CeKa
in Tagesblog



Der dritte Akustische Weihnachtskalender ...



... wächst und wächst. Inzwischen sind meinem Aufruf viele Schreibende gefolgt und es liegen mir 16 Beiträge vor. Vier weitere Beiträge sind angekündigt und einige Menschen arbeiten noch in der Stille.

Es wird sich also voraussichtlich wieder jeden Tag ein Türchen zum Anhören im Kalender öffnen, das sich lohnt. Kurze und lange vorgelesene Geschichten und Gedichte zur Weihnacht. Und was das Beste ist: Man hört sie meist zum allerersten Mal.

In jedem Beitrag wird es wieder einen Link zur Homepage der Autorin oder des Autoren geben, damit jeder für sich vielleicht noch kurzfristig ein tolles Weihnachtsgeschenk mit dem Gedruckten zum Gehörten bestellen kann.

Der Akustische Weihnachtskalender 2014 ist wieder ein "Ohne Geld-Projekt" von mir und niemand erhält nur einen Cent aus diesem Kalender an Honorar. Ich finde der Beweis, dass es in dieser Zeit auch ohne kapitalistisches Denken noch ganz viel tolle Erlebnisse geben kann, ist damit wieder einmal gelungen.

Bis zum 1.12.2014 und danach geht es bitte HIER zum Kalender. Danach reicht auch dieser Link.

Das Logo hier darf gern mit auf die eigene Website genommen und mit einem Link zum Kalender versehen werden. Auch wenn man "nur" zuhört und genießt. Die Lesenden und ich freuen und über jeden Zuhörer und jeden Kommentar. Wer einen Facebook-Zugang hat, kann übrigens HIER an der Veranstaltung teilnehmen. Auch da wird es jede Menge Kommentare und "Gespräche" geben. Die Facebook-Veranstaltung ist öffentlich, es braucht zum Besuch keine Einladung und man kann jeden seiner Freunde dazu einladen.

hastekeinen.jpg


Geschrieben am 22.11.2014 um 21.03 Uhr von CeKa
in Adventskalender 2014



Bilder gibt es auch



Ich habe dann doch mal eben schnell mit dem Mobiltelefon Bilder gemacht. Einmal Richtung Esszimmer und dann Richtung Büro. Es ist nur ein Raum, aber der ist sehr groß und auch wenn der Tisch recht piepsig wirkt, er ist rund 210 x 110 cm lang und breit.

Esszimmer


Die Farben stimmen nicht ganz, denn die Kamera verändert so sehr, dass es auch mit Photoshop schwierig wird, den richtigen Farbton zu treffen. Der Tisch ist dunkelbraunes Holz, die Stühle in einem matteren Graubraun und die Schränke in sogenannter Eiche antik, was auch immer das bedeuten mag.

Büro


Der Büroteil ist in gleichem Furnier gehalten, damit das Gesamtbild ruhiger wird. Die rückseitig vom Schreibtisch hängenden Kabel finde ich noch unschön und ich überlege mir noch, ob ich ein Loch in die Schreibtischplatte säge und sie da hindurch versenke.

Jedenfalls ist dieser Raum jetzt fertig und damit auch die Wohnung. Im nächsten Jahr, so haben wir es beim vermietenden Verein beantragt, wird unser Haupt-Bad komplett saniert. Das gibt noch einmal eine riesige Sauerei, aber dann ist der untere Bereich auch unserem fortgeschrittenen Alter *hüstel* angepasst.


Geschrieben am 21.11.2014 um 15.41 Uhr von CeKa
in Tagesblog



Was lange währt ...



... und viel Kampf und Wartezeit gekostet hat, wird endlich gut.

Unser kombiniertes Büro und Esszimmer ist komplett. Nach 20 Monaten mit zusammen gewürfelten Möbeln, viel Energie, sparsamen Leben und einer Menge Kraft um unendliche Lieferzeiten mit noch unendlicheren Vertröstungen sind heute unsere Stühle als letzte Möbelstücke im Heim angekommen.

Damit können wir offiziell erklären, dass wir fertig sind. Außer vielleicht dem einen oder anderen Bild, das noch fehlt.

Jetzt können wir aufhören, über das Alles nachzudenken. Erleichterung pur, wir haben endlich ein Zuhause.

Geschrieben am 20.11.2014 um 19.35 Uhr von CeKa
in Tagesblog



Man lernt ja so einige Leute kennen ...



... wenn man die Freiheit hat, Veranstaltungen aller Art für den eigenen Verein zu gestalten.

Ich bin froh und glücklich, zum Beispiel vor einigen Monaten den sehr witzigen und zum Lachen bringendenPeter Behrens auf "meiner" Bühne begrüsst zu haben. Der hat hinterher den Deutschen Biographiepreis bekommen.

Oder gestern Meike Krautscheid, die aus ihrem Kontrabass ein ganzes Orchester heraus geholt hat und mal als Fernsehstar ihre Auftritte hatte. Und ganz bestimmt noch eine große Karriere vor sich hat.

Und ich kenne ein Autorinnenduo, von denen gerade ein Roman von ZDF und ORF mit Christiane Hörbiger verfilmt wird. Die Anfänge habe ich mit erlebt.

Regionale Größen der Literaturszene sind ebenso dabei wie (noch) unbekannte Künstler mit unglaublichem Potential. Ich freue mich, ein klein wenig Weg gestalten zu können und verfolge dann die Karriere mit Spannung weiter.

Eigentlich würde ich noch viel mehr machen, aber wir zwei hier stoßen an die Grenzen unserer Kraft. Ich wünsche mir zum ersten Mal in meinem Leben zupackende Hilfe beim mühsamen Auf- und Abbau unserer kleinen Bühne. Alles funktioniert ohne Geld, bringt uns außer Spaß und Arbeit nichts Finanzielles ein und ist doch so unendlich erfüllend und gut. Ich weiß, dass so gut wie keine Wuppertaler hier lesen. Von daher lohnt sich ein solcher Hilferuf an dieser Stelle eher wenig. Wir werden andere Medien nutzen.

Es wird im nächsten Jahr noch mehr Bühnenveranstaltungen geben. Neben unserer normalen Arbeit. Aber mehr als das geht nicht mehr, auch wenn Träume nach dem "Mehr" schön sind. Es ist ungewöhnlich für mich, meine persönlichen Grenzen auch mal einzusehen, bevor sie überschreite. Und hier geht es auch im Wesentlichen um die körperlichen Grenzen. Ich werde älter und ich merke es. Mal eben fünf Stunden Bühne aufbauen und Saal herrichten, dann drei Stunden Veranstaltung und am anderen Tag vier Stunden Abbau und Reinigung ... Das stecke ich nicht mehr so leicht weg.

Aber Leute lernste kennen, das ist schon genial. Spaß macht es trotzdem!

Geschrieben am 16.11.2014 um 18.54 Uhr von CeKa
in Reine Gefühlssache



Akustischer Weihnachtskalender 2014



Zum dritten Mal erscheint am 01.12.2014 der "Akustische Weihnachtskalender" mit Hörbeiträgen von Autorinnen und Autoren aus ganz Deutschland.

Akustischer Weihnachtskalender 2014


Wer gern einen eigenen Text lesen und dort veröffentlicht wissen möchte, der ist herzlich willkommen. Alle wichtigen Informationen dazu gibt es HIER nachzulesen.

Den Kalender selbst gibt es ab 01.12.2014 um 0.01 Uhr dann HIER anzuschauen und zu hören.

Die dazu passende Veranstaltung bei Facebook gibt es HIER.

Ich freue mich auf diesen tollen Hör-Pfad durch die Weihnachtszeit.

Geschrieben am 01.11.2014 um 22.40 Uhr von CeKa
in Adventskalender 2014



Geklaut



Man hat mir aus meinem Büro Handy und Kindle geklaut. Dank meiner Voraussicht (die ich allerdings gern durch ein verschlossenes Büro ergänzt hätte) und der technischen Möglichkeiten eines Samsung Smartphones konnte ich das Gerät orten und trotz fremder Simkarte viele wichtige Daten über den neuen Besitzer abfragen. Die Polizei wird den Rest erledigen.

Ich hoffe, damit fliegt ein ganzer Ring an Dieben auf. So wie es aussieht, sind es mehrere junge Frauen im Alter zwischen 16 und 20, die klauen und sich gegenseitig und ihren Freunden die Geräte verkaufen.

Sie haben den Falschen beklaut. Den Ebook-Reader werde ich nicht wieder bekommen und das Smartphone vermutlich auch nicht. Hauptsache diese Bande wird gefasst. Und man begegnet sich im Leben immer zweimal. Die zweite Begegnung wird dann allerdings für die Täterin übler ausgehen als die erste.

Dreckspack, verfluchtes. Auch wenn ich eigentlich nicht fluchen sollte. Dreckspack!

Geschrieben am 29.10.2014 um 19.56 Uhr von CeKa
in Tagesblog



4,48 Euro monatlich



Heute flatterte mir ein Bescheid meiner Zusatzrentenversicherung ins Haus. Seit August letzten Jahres werden dort Rentenpunkte erworben, schrieb man mir. Das beschert mir derzeit eine zusätzliche monatliche Altersrente von 4,48 Euro. Übernächstes Jahr kann ich mir davon jeden Monat eine Kiste Bier kaufen, ohne Pfand.

Rein rechnerisch könnte mir das helfen, nicht in die Grundsicherung gehen zu müssen, wenn ich einmal Rentner werde. Schuld an meiner niedrigen Rente sind meine Eheeskapaden mit zwei Versorgungsausgleichen und natürlich die Jahre der Arbeitslosigkeit.

Aber immerhin zahle ich jetzt wieder in die Rentenversicherung ein. Ich bin immerhin nunmehr durchgehend seit August 2008 wieder in Vollzeit tätig. Langsam macht sich die Aufholjagd bei den Rentenpunkten wieder bemerkbar. Wenn jetzt auch noch der Lohn steigen und die Kosten sinken würden, wäre es perfekt. Aber man kann ja nicht alles haben.

4,48 Euro monatlich mehr. Ich könnte jetzt als Rentner einmal monatlich einen Döner essen gehen. Oder eine Hinfahrt in die Innenstadt buchen, um im nächsten Monat wieder zurück zu fahren. Ach ja, wie dankbar kann man über solche kleinen Geschenke sein. Ich freue mich wirklich über diesen Betrag. Kiste Bier hin oder Fahrkarte her. Es geht einfach voran.

Geschrieben am 25.10.2014 um 16.57 Uhr von CeKa
in Tagesblog



Lebenszeichen



Meine Güte, wie rennt die Zeit davon. Am Arbeitsplatz jagt eine Schulung die nächste. Recht, Recht, und noch einmal Recht. Dazwischen ecke ich an, weil ich den Menschen sehe, der mir gegenüber sitzt und verzweifelt ist. Manche sehen das nicht mehr, verweigern es, Schicksale an sich heran zu lassen. Sie wollen nicht mehr helfen, nur noch anscheinend das eigene Ego streicheln. Damit komme ich am wenigsten klar. Was Menschen Menschen antun können. Aus purer Machtgier oder warum auch immer.

Hier im Haus jagen sich jetzt die Veranstaltungen bis kurz vor Weihnachten. Morgen ein großes und großartiges Konzert der hauseigenen Gruppe. Ich schaffe am Anfang ein wenig Ordnung draußen. Man kennt das ja, alter Beruf und schon wird es zur Berufung, wenn Hilfe gebraucht wird. Und dabei dennoch gute Laune versprühen, auch wenn man mit Leuchtjacke, Lichtstab und Sperre erklären muss, dass es keine Parkplätze mehr gibt, die näher als 50 Meter am Objekt sind. Nein, morgen bleibt die gute Laune bis zum Schluss, denn ich kann ja ab dem ersten Viertel zuhören und genießen.

Zuhören und genießen. Das ist das Zaubersatzgefüge. Ich alter Rocker liebe noch immer die Mischungen aus ungewöhnlichen Zusammenstellungen. Mein "immer noch Favorit" ist die niederländische Gruppe Within Temptation, die mit "And we run" ein großartiges Stück Musik gemacht hat. Der Alt-Rapper Xzibit gibt dann genau den krassen Schuss dazu, der das Stück noch stärker macht. Wer sich das Video größer macht (unten rechts der kleine Rahmen) und dann mal genau hinschaut und -hört, der kann erleben, wie sich das Lied Stück für Stück aufbaut. Xzibit dann zu betrachten, wie er mitgeht, den Ton auf die Zehntelsekunde genau trifft, das ist Leidenschaft. Als Rapper bei Rockern mitmachen, feine Sache. Sehr feine Sache.

Worum geht es in diesem Lied? Ach, nur um Liebe. Aber schön ist es dennoch. Schaut mal:



Die Drecks Werbung könnt ihr wegklicken. Allein jedes Mitglied dieser Band einzeln zu betrachten und das jeweilige Instrument oder die Stimme betont zu hören, ist schon eine Freude für sich. Der Xzibit taucht übrigens erstmals auf, wenn er dran ist. Aber das haben die Neugierigen unter euch sicher schon bemerkt.

Morgen allerdings gibt es Jazz, Swing und einige wirklich sehr ungewöhnliche Arrangements. Unsere Flöten werden unter anderem, mit Unterstützung einer elektrischen Gitarre und einem Keyboard, "Little Talks" von Of Monsters and Men spielen. Ich durfte ja schon die Proben hören und bin schwer begeistert. Der Eintritt ist frei und es geht um 19 Uhr los, nur falls jemand Lust hat, einfach mal herüber zu kommen. Wer sich auf diesen Beitrag bezieht und mich anspricht, dem gebe ich glatt ein Bier aus. Oder ´ne Cola oder so.

Aber nun gehe ich erst einmal schlafen. Es wird morgen eine lange Nacht. Eine Musiknacht.

Geschrieben am 24.10.2014 um 22.31 Uhr von CeKa
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Was gibt es Neues?



Kurzer Zwischenstand aus dem Leben. Die erste Rate aus den Gerichtskosten ist bezahlt und nun ist Schmalhans Küchenmeister. Doch ich habe ein Ziel und es ist ein gutes Gefühl, wieder einen Strich auf der Liste zu hinterlassen. Nach sechs Strichen ist Schluss mit der Zahlerei.

Hier im Haus voller Leute und Musik geht das ehrenamtliche Engagement um Lesungen so richtig gut ab. Wir hatten eine sehr erfolgreiche Lesung eines Satirikers veranstaltet und es hat einfach riesigen Spaß gemacht, die Leute lachen zu hören. Dass der Künstler hinterher mit einem Korb voller Geld wieder heim gefahren ist, hat uns besonders gefreut. Freiwillige Gaben für eine hervorragende Leistung. Dafür haben sich insgesamt fünf Stunden Vor- und Nacharbeit des Ein- und Aufräumens gelohnt.

In der Wohnung gibt es nun einen Schreibtisch für mich. Seit eineinhalb Jahren sitze ich an einem Küchentisch und das ist nun vorbei. Ungewohnt fühlt sich alles an. Seit gestern sind die Tische raus aus dem Esszimmerbüro und irgendwie haben wir jetzt eine leere Wand. Nicht so ganz leer, weil der Kater da seine Kratzsachen stehen hat, aber irgendwie eben kahl, Wir brauchen ein großes, eher längliches als breites Bild. Jetzt fehlen nur noch die Stühle für den Esstisch, dann sind wir mit der Möbelsache endlich durch.

Arbeitstechnisch geht alles seinen gewohnten Gang. Ich engagiere mich, falle immer wieder mal auf die Nase damit und stehe wieder auf. Alles in Allem war es aber eine gute Wahl. Das Geld kommt pünktlich und ansonsten gibt es keinen Grund, sich zu beklagen.

Mein Enkelkind werde ich bald wiedersehen. Wir haben eine Fahrkarte verschickt und bald trudeln seine Mutter und er hier wieder für eine gute Woche ein. Dieses Mal habe ich Urlaub und wir können dann wie die Blöden Schwebebahn von Endpunkt zu Endpunkt fahren, bis wir nicht mehr können. Oder mal in den Wuppertaler Zoo, wo es gefühlt nur bergauf geht. Jedenfalls freuen wir uns sehr auf diesen Besuch.

Gestern bekam ich spontanen Besuch aus dem Stadtteil ("Dorf" genannt) von einem eigentlich Fremden, der dringend Rat suchte und trotz seines Status als Einheimischer niemanden sonst kannte, der ihm bei seinem Problem helfen konnte. Ich konnte es. Das hat mich sehr bewegt, zumal hier Persönlichkeit, Vereinsarbeit und Arbeit miteinander verwoben wurden.

Dem Kater geht es gut, er hat ein neues Spiel entwickelt. Er sitzt auf seinem Kratzstamm wie ein Kanarienvogel auf der Stange balancierend, haut dann seine Krallen links und rechts in den Stamm, während der Bauch auf dem Stamm aufliegt. Und dann wird der Schwanz gejagt. Wohlgemerkt, in Bauchlage auf dem Stamm. Irgendwann werden wir das filmen. Er hört nämlich sofort auf, wenn die Kamera zum Vorschein kommt.

Ansonsten wird es Herbst und es gibt hier Unmengen an Laub, viel Arbeit in den Außenanlagen und die Ära der Nacktschnecken geht zuende. Wir könnten jede Menge Hilfe gebrauchen und manchmal, wie neulich als wir den Hang zur Straße komplett vom Grün befreit und wieder bepflanzt haben, helfen Schatzens Tochter mit Verlobtem. Eine riesige Aktion war das und toll war es. Der wenige Tage später fallende starke Regen hat dann dafür gesorgt, dass die lockere Erde weggespült wurde und Schatz ihre Blumenzwiebeln weiter unten auf der Straße wieder einsammeln musste. Nun baut unser einziger Ehrenamtlicher neben uns eine kleine Mauer, um das Wasser abzuleiten. "Niemand hatte vor, eine Mauer zu errichten!", scherzen wir und nun wird sie doch gebaut. Aber nur zehn Zentimeter hoch.

Mit dem Herbst kommen wieder die Mäuse ins Haus und es tut mir immer wieder sehr leid, sie alle töten lassen zu müssen. Lebendfallen bringen nichts, weil sie wie magisch vom Haus und seiner Wärme, verbunden mit einem hervorragenden Nahrungs- und Nistangebot angezogen werden. Leichen werden also wieder meinen morgendlichen Weg durchs Haus pflastern. Ärgerlich ist das. Wir versuchen es derzeit mit so einem Stinkezeugs zur Mäuseabwehr. Vielleicht hilft es ja und rettet Leben.

In diesem Sinne, haltet Euch wacker am Leben und bis demnächst wieder.

Geschrieben am 15.10.2014 um 06.00 Uhr von CeKa
in Tagesblog



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