Tages(b)log -
--- Man kann mich hier als lesenden Autoren erleben: 02.02.2012 in Bochum, Mayersche Buchhandlung, Kortumstraße 69-71, 44784 Bochum --- 03.02.2012 in Dortmund, Mayersche Buchhandlung, Westenhellweg 37-41, 44137 Dortmund --- 09.02.2012 in Essen, Mayersche Buchhandlung, Markt 5-6, 45127 Essen --- 17.03.2012 in Wuppertal, Kulturcontainer der Wuppertaler Bühnen, Kurt-Drees-Str. 4, 42338 Wuppertal --- 13.04.2012 in Dortmund, Mayersche Buchhandlung, Westenhellweg 37-41, 44137 Dortmund --- 14.04.2012 Forum Daun, Leopoldstr. 5, 54550 Daun --- 03.05.2012 in Bochum, Mayersche Buchhandlung, Kortumstraße 69-71, 44784 Bochum --- 10.05.2012 in Essen, Mayersche Buchhandlung, Markt 5-6, 45127 Essen ---

Männerrunde mit Fotograf und Mikrofon

Das war eine hübsche Männerrunde heute in Frankfurt am Main. Mal schauen, welche Teile aus den insgesamt drei Stunden am Ende in der zweitgrößten Mitgliederzeitung Deutschlands landen. Bei Erwähnung der Auflage von 11 Millionen Exemplaren klappte uns allen die Kinnlade herunter.

Nun ja, vielleicht werde ich ja entdeckt *hüstel* :))


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Da kommste zu nix

Die Woche vergeht ja wohl wie im Flug.

Jetzt ist schon Donnerstag und ich habe nicht wirklich das geschafft, was ich wollte. Gut, ich muss noch ein nettes Briefchen schreiben, meine rausgesuchten Sachen wieder in den Schränken verstauen, mich um mein Grünzeugs kümmern und nebenher noch zwei bis drei Geschichten für die kommende Woche schreiben.

Gestern ist ein Zeitungsartikel über mich im hiesigen Werbeblatt auf der Titelseite erschienen und den ersten Anruf dazu gab es schon. Nun, wir werden sehen.

Morgen dann das Männergespräch mit Fotositzung und Interview in Frankfurt. Ziel ist eine Veröffentlichung in einer großen Mitgliederzeitung. Auch da werden wir sehen, was es bringt. Außer einer Menge Spaß natürlich. Vielleicht will mich ja hinterher jemand als Mitarbeiter haben. ;-)

Mein Kater macht nebenan im Sessel wilde Verrenkungen. Und guckt dusselig, wenn man ihn fotografiert.

Katerbild


Das kann er prima. Außerdem schaut mal bitte auf den Kater und nicht auf das Drumherum. Bei mir sieht es unordentlich aus. Ich bin nämlich noch nicht zum Räumen gekommen oder hatte einfach keine Lust. Nun wisst Ihr es.

So, was mache ich heute noch? Schlafen gehen, sobald ich noch einen kleinen Nachappetithappen zu mir genommen habe. Morgen früh geht es auf die Reise und dazwischen werde ich noch ein Hemd bügeln. Was nur erwähnt werden soll, aber nicht wirklich Aufwand ist. Ich bügele ein langärmeliges Hemd in drei Minuten. Ein kurzärmeliges in zwei. Auch das sollte mal gesagt werden.

Dafür bin ich langsam beim Abwaschen. Dafür habe ich eine Spülmaschine. Eines der Küchengeräte, auf das ich nicht verzichten würde. Neben meiner Kaffeemaschine. Und dem Wäschetrockner.

Meine Güte, wo war ich am Anfang? Egal, jetzt esse ich noch was und dann schlafe ich. Hat noch jemand Fragen?


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Es ist beschlossen und noch nicht verkündet ...

..., dass ich am Freitag zum Interview nach Frankfurt mit der Bahn fahre. Gestern habe ich mir die Stauschau angesehen, die weitere Wetterlage betrachtet und die Uhrzeit berücksichtigt, sowie die Parkplatzsituation vor Ort. Alles in allem habe ich dann für mich so gedacht, dass ich das alles nicht will.

Also Bahn. Länger schlafen, gleich lang reisen und weniger Stress. Vielleicht auch später daheim, aber so sehe ich vielleicht etwas von der Innenstadt der Finanzhauptstadt Deutschland. Die Stadt, die mit dem hart erarbeiteten Geld derer immer größer wird, die immer weniger davon haben.

Ich kann da ein sehr interessantes Buch empfehlen. "Eine Billion Dollar" von Andreas Eschbach. Deutscher Autor, verdammt gute Recherche und erschreckende Erklärungen darüber, woher das Geld kommt, und was damit in der Welt passiert. Und warum Zinsen das sind, was die Menschheit zerstören wird. Noch vor der erwarteten Umweltkatastrophe.



Aber ich schweife ab. Ich fahre also Bahn. Das wollte ich nur sagen. Falls mich einer sucht, ich sitze Freitag ab 08.44 Uhr im ICE, Wagen 27 und surfe mit WLAN auf Kosten meiner Telefonrechnung für umsonst. Weil es geht. :)

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Freisprechen im Auto

Eigentlich eine gute Einrichtung, diese Freisprecheinrichtung im Auto. Ich habe eine, die mit rund 40 € im Handel recht günstig ist und mich nur sehr wenig Geld gekostet hat. Weil ich so ein "guter" Kunde bin. Manchmal zahlt sich Treue eben aus.

Das Ding klemme ich an die Sonnenblende und schon kann ich, wenn ich es eingeschaltet habe, theoretisch telefonieren. Praktisch muss ich dazu meine Bluetoothverbindung mit dem Handy hergestellt haben. Was an sich kein Problem ist, mein Handy und meine Freisprechanlage haben sich gemerkt, wer sie sind und was sie sollen. Die kennen sich also auch dann noch, wenn sie eine weile getrennt waren.

Der Haken an der Sache ist meine Bluetoothfunktion im Handy. Die schalte ich nämlich grundsätzlich ab. Weil erstens niemand in meiner Umgebung wissen muss, wie mein Handy heißt und wie man es hacken kann (Das geht nämlich recht fix und gut). Und zweitens, weil diese Funktion eine Unmenge Batteriestrom frisst. Benutze ich mein Handy normal, lade ich es einmal in der Woche auf. Schalte ich Bluetooth ein, ist am zweiten Tag schon der Notstand ausgerufen. Das nervt.

Zwar sind Smartphone-Besitzer heute ohnehin gelackmeiert, weil sie jeden Abend aufladen müssen, aber das ist mir dann doch zuviel des Guten. Zumal ich kein Smartphone, sondern ein stinknormales Mobiltelefon besitze. Also führt mein Abschalten der Blauzahnfunktion dazu, dass ich manchmal doch wieder hektisch den Ohrstöpsel aus der Ablage kramen muss, wenn es im Auto klingelt. Wünschen würde ich mir eine Kurzwahltaste am Handy, welche die Bluetoothfunktion schnell einschaltet, ohne den Anruf entgegen zu nehmen. So ein kleiner Schalter am Rande, oder so.

Es ist eben alles noch nicht so ganz praxisnah durchdacht. Zumindest nicht für solche Seltentelefonierer wie mich. Würde ich den Tag mit dem Handy am Ohr verbringen, sähe meine Welt des Freisprechens sicher schon anders aus. Da ich jedoch maximal einmal in der Woche angerufen werde und höchstens ein- oder zweimal im Monat jemanden anrufe, lohnt sich der Aufwand eigentlich überhaupt nicht.

Ich wäre kein guter Vertragskunde. Deswegen habe ich auch seit vielen Jahren eine Prepaidkarte. Aber das ist eine andere Geschichte.

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52 Songs - Versuchung

52 Songs - Versuchung


Das Thema der Woche im Bloggerprojekt "52 Songs" von Gedankendeponie lautet "Versuchung".

Was bringt mich in Versuchung? Und wozu? Also, zu welcher Versuchung. Ist es nicht so, dass eine Versuchung etwas Verbotenes enthält oder verspricht? Und was kann an Musik verboten sein, dass es mich versuchen könnte, es doch zu hören. Und vor allen Dingen auch so sehr zu mögen, dass ich es Euch mit diesem Beitrag empfehle.

Dieser Beitrag ist nun schon der Dreissigste seiner Art und 29 Titel habt Ihr schon von mir gehört, wenn Ihr brav den Links gefolgt seid, die ich hier poste. Und nun die Versuchung. Ich höre gern Rock und Pop, das dürfte inzwischen klar geworden sein. Jazz ist nicht meine Welt und klassische Musik reizt mich überhaupt nicht. Was ich allerdings mag, ist eine Verbindung zwischen diesen Elementen, die ich mag und nicht mag. So finde ich langweilige Klassikstücke fantastisch, wenn sie verpopt werden. Oder wenn, wie in der heutigen Empfehlung, gute klassische Sängerinnen und Sänger von ihrer üblichen Schiene abweichen und statt Klassik auch einmal Pop oder Rock singen.

Eine derer, die der Versuchung nicht widerstehen konnten, ist die Sopranistin mit den derzeit meist verkauften Platten der Welt.



Ich besitze die CD, mit der dieser Song präsentiert wird und ich kann sagen, dass sich das Nachgeben dieser Versuchung absolut gelohnt hat. Der Ton im Video ist mehr als nur bescheiden, aber der Tipp sollte reichen, sich das Album zuzulegen. Es lohnt sich.






P.S.: Auch einen meiner liebsten Titel gibt es dann noch HIER.

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Google Chrome die Zweite

Der Browser Google Chrome ist ja fast das, was ich mir wünschen könnte. Nur ein kleines "fast" aber immerhin. Hätte ich Wünsche an meinen künftigen Lieblingsbrowser, dann müsste er die Eigenschaften aus allen Surfprogrammen zusammenfassen.

Die Lässigkeit bei Programmierfehlern vom Internet Explorer, die Übersichtlichkeit und Bequemlichkeit vom Opera, die Akzeptanz vom Firefox (wobei ich den als einzigen Browser völlig unbequem, langsam und richtig doof finde) und die Geschwindigkeit vom Google Chrome. So einige Kleinigkeiten aus den anderen und hier nicht aufgezählten Browsern natürlich noch dazu gezählt.

Doch irgendwie kann man nicht alles haben und so schaue ich mal, ob ich den Chrome nicht noch ein wenig mehr meinen Wünschen anpassen kann. Bislang habe ich nicht bemerkt, dass er "nach Hause telefoniert". Wehe auch, dann fliegt er vom System. Aber er ist einigermaßen schnell, zickt mir keine Fehler in die geschriebenen Texte (wie derzeit Opera) und löst auch problembehaftete Webseiten vernünftig auf.

Mal schauen, ob das auch weiterhin so bleibt, wenn ich erst einmal in den Tiefen des Programms gewühlt habe. Er hat allerdings schon jetzt die Tendenz zum Standardbrowser bei mir.

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Diese Woche ...

... wird wohl ein wenig ruhiger als die vorigen.

Vielleicht erscheint am Mittwoch schon das Ergebnis eines Interviews vom Freitag. Das wäre schön. Und natürlich bleibt es spannend, was eine Zeitung letztendlich aus dem macht, was ich geliefert habe.

Gleichermaßen spannend, aber noch ein wenig lustiger wird meine Reise am Freitag nach Bad Homburg. Ich folge einer Einladung der Mitgliederzeitung meiner Krankenkasse, ebenfalls zu einem Interview. Man möchte mich zu "Männerthemen" befragen und da bin ich doch genau richtig, oder? ;-)

Dazwischen gibt es in dieser Woche nur die ganz normale Arbeit, als nichts weiter Aufregendes. Hoffentlich bleibt das so. Für die kommende Woche sind zwei Lesungen in Mayerschen Buchhandlungen vorgesehen, bei denen ich wieder mindestens zwei neue Kurzgeschichten präsentieren darf, die erst im Entwurf geschrieben sind. Aber bis dahin ist ja noch ein wenig Zeit.

Doch erst einmal ist diese Woche dran. Ich hoffe, es bleibt bei dieser Planung. Auch wenn John Lennon gesagt haben "Leben ist das, was stattfindet, während Du etwas anderes planst.", könnte mir eine ruhige Woche mal ganz gut tun.

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Google Chrome

Ich teste jetzt mal für eine Weile den Browser Google Chrome. Nachdem es bereits einige Updates gegeben hat, will ich mal ausprobieren, wie sich meine Seiten damit verhalten. Was mich bislang gestört hatte, ist das ständige "Nach Hause telefonieren" von Googles Browser. Das habe ich, soweit es mit als Benutzer möglich ist, weitestgehend abgestellt. Ob es im Hintergrund noch immer stattfindet, wird die Zeit ergeben. Denn Googles Werbung wird mir zeigen, wie sehr man meine Besuche auf Internetseiten registriert und auswertet, obwohl ich dieses in den Einstellungen verhindert habe.

Andererseits scheint mir jetzt schon manches zuverlässiger zu sein, als ich es von Opera, Firefox und dem Internet Explorer gewohnt bin. Die Zeit wird es zeigen.

Zumindest sehen meine Seiten wie gewohnt aus und auch die Admin-Menüs sind weitgehend wie gehabt dargestellt. Sogar die Rechtschreibprüfung funktioniert automatisch. :)

Den Webstore von Chrome muss ich jetzt erstmal entdecken und natürlich die Apps, die so angeboten werden. Da ich seit einiger Zeit unter Windows 7 arbeite, bekommt das noch eine ganz andere und hübschere Qualität. Wobei ich aufpassen muss, mir meinen ohnehin als temporäre Ablage missbrauchten Desktop nicht allzu sehr zuzuknallen.

Ich werde wohl demnächst berichten, ob Chrome weiterhin bei mir das Recht hat, auf der Festplatte zu leben.

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Nun ist er pleite ...

... der Drogeriemarkt an der Ecke.

Menschenunwürdige Gehälter, Verkäuferinnen allein im Laden und mit voller Verantwortung für das, was dort geschieht. Niemals den Laden schließen dürfen, um auf´s Klo zu gehen, Wechselgeld zu holen oder um Ware anzunehmen. Immer auf die Kollegin warten, die hoffentlich kommt.

Das letzte Konzept, die kleinen Läden zu schließen, um alle Mitarbeiter zu feuern und ihnen gleichzeitig neue und noch schlechtere Verträge anzubieten, um die großen neuen Läden mit angeblich mehr Personal zu bestücken. Das hat der Kette wohl endgültig das Genick gebrochen.

Vielleicht merken andere Betriebe auf, dass man auf Dauer nicht überleben kann, wenn man seine Mitarbeiter nicht pflegt, sondern eine Art moderner Sklaverei übt. Vielleicht kommen wir langsam dahin, dass niemand mehr für einen Lohn von unter Hartz IV-Niveau arbeiten muss. Jeder Mensch sollte in der Lage sein, bei Vollzeitarbeit eine Wohnung, seine Fahrtkosten, sein Essen, seine Bekleidung und einen kleinen Urlaub im Jahr selbst finanzieren zu können.

Erst gestern las ich auch in der Zeitung, dass man wohl festgestellt habe, die 400 €-Jobs würden das Lohndumping fördern. Ach was, habe ich das nicht schon immer gesagt? Schaut mal unter der Internetseite der Arbeitsagentur nach Aushilfsstellen. Verrechnet einfach mal die Zahl der Wochenstunden (multipliziert mit 4,33, damit man auf einen vollen Durchschnittsmonat kommt) mit den 400 Euro Lohn. Da kommen Stundenlöhne, z.B. für Backshopverkäuferinnen, von 4,50 € heraus. Und gerade bei denen gibt es, entgegen der gesetzlichen Bestimmung, keinen bezahlten Urlaub und keine bezahlten Krankheitstage.

Da sich das, dank der Untätigkeit unserer Gewerkschaften, die sich lieber mit Lobby-Arbeit beschäftigen, das nicht ändern wird, braucht es hier wie dort gesetzliche Vorschriften. Denn das Volk ist zu dumm oder zu schwach, um sich gegen solche Lohnbetrüger zu wehren. Wenn ich mir überlege, dass es für meine Tätigkeit vor der Automobilkrise noch den fast doppelt so hohen Stundenlohn gab, dann weiß ich dass ich mit meiner Prognose damals Recht hatte. Fast alle Branchen haben sich als Trittbrettfahrer dieser Krise gesundgeschrumpft. Und zwar genau dort, wo sie am meisten sparen können und den wenigsten Widerstand bekommen: an den Personalkosten.

Warum das unsere diätenerhöhende Regierung nicht erkannt hat, ist mir schleierhaft. Vielleicht, das bleibt zu vermuten, weil die Managergehälter gestiegen sind und diese in die Durchschnittslöhne hineingerechnet werden. Der Durchschnitt ist damit sogar gestiegen. Sagt Frau Merkel. Und wer hat diese Rechnung bezahlt?

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Der Rest von heute ...

... und dann ist Wochenende. Diese beiden freien Tage brauche ich, ich fühle mich äwäh.

Heute schnell von der Arbeit zurück in die Stadt, dort ein Zeitungsinterview, ein bisschen einkaufen und dann ist Schluss mit dieser Woche. Es reicht, ich muss dringend ausschlafen.

Morgen früh sieht die Welt vermutlich wieder anders aus, aber heute ist die Luft raus. Kleine Fehlschläge lassen in mir Frust aufkommen und das ist nicht Sinn der Sache. Gern hätte ich zum Beispiel meine Anschlussart für Telefon und Internet geändert, um weitere Kosten zu sparen. Zehn Euro monatlich weniger wären schon toll. Allerdings passt mein Router nicht zur gewünschten Anschlussart und damit hat sich das erledigt. Ich will einen neuen Router keineswegs für knappe fünf Euro monatlich mieten oder für 130 Euronen kaufen. Die sind nicht drin, mein Auto braucht das Geld.

Nun ja, vielleicht wird es schon besser, wenn ich darüber geschrieben habe. Das ist häufig so.

Ich muss mich sputen, Hemd bügeln und Bad. Der letzte Arbeitstag der Woche beginnt.

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Der Krimi ...

... um den Tod meiner Mutter geht nun in eine neue Runde. Ich muss ruhig bleiben, wieder einmal warten, bis mir jemand Erklärungen liefern kann und dabei nicht die Geduld verlieren.

Bislang hat fast jeder, mit dem wir in dieser Sache zu tun hatten, abgezockt. Ich weiß nicht, ob ich am Ende dieser ganzen Sache noch die Lust habe, darüber zu schreiben. Irgendwie ist mir zwischendurch an irgendeiner Stelle das Lachen vergangen. Vielleicht kommt es ja wieder.

Wahrscheinlich ist gegen Mai alles vorbei. Dann ist das Jahr ja auch bald komplett. *Gnarf*

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Hübsch war´s

Ein kleiner Saal, gut besucht und ein sehr gutes Publikum, das manchmal völlig baff war. Also genau richtig. :)

Es war eine prima Lesung, und hat mir, dem Publikum und der Veranstalterin riesigen Spaß gemacht. Gerne wieder!

Die nächsten kurzen Auftritte sind:

02.02.2012 ab 18.00 Uhr in Bochum
Mayersche Buchhandlung
Kortumstraße 69-71
44784 Bochum


03.02.2012 ab 18.00 Uhr in Dortmund
Mayersche Buchhandlung
Westenhellweg 37-41
44137 Dortmund


09.02.2012 ab 18.00 Uhr in Essen
Mayersche Buchhandlung
Markt 5-6
45127 Essen


An allen drei Terminen präsentiere ich jeweils eine bis zwei bislang unbekannte und ungelesene Geschichten und stelle mich dem Wettbewerb mit den anderen Autoren. Das Publikum entscheidet, ob meine Geschichten die Veröffentlichung im Jahresband der Buchhandlung gewinnen.


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Aufgeregt ...

... bin ich, wegen heute Abend.

Aber das legt sich, wenn ich erst einmal angefangen habe.

Bis heute Nacht oder morgen früh. Macht mir keinen Blödsinn, so allein hier. ;-)

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Denkzettel

Morgen ist also die erste gänzlich eigene Lesung seit einiger Zeit. Allein und ohne andere Autoren, ohne Moderation, ohne Musik und hoffentlich mit Publikum. Morgen präsentiere ich meine, als Buch erschienenen, Gedanken vor neugierigen Zuschauern. Damit alles gut abläuft und ich mir, gemäß den eigenen Tipps für Autorinnen und Autoren in meinem Lesungsleitfaden, kein Eigentor schieße, braucht es Vorbereitungen.

1. Ich fühle mich in die Lesung ein, gebe mir ein Gefühl für zwei Stunden Führen der Zuschauer durch meine geschriebene Welt.

2. Wo lese ich? Ich schaue nach dem Ort, dem Weg dorthin und kalkuliere die sehr rechtzeitige Abfahrt, damit ich pünktlich ankomme.

3. Ich drucke mir alle infrage kommenden Geschichten in DinA4 aus und hefte sie einzeln zusammen. Das erspart mir das Gefummel mit dem kleinen Buch und eventuell verkrampftes und misslungenes Umblättern von vielen Seiten. Außerdem halte ich so, Gleitsichtbrille und gute Sehschärfe damit sei Dank, besseren Blickkontakt zum Publikum.

4. Eine Ablaufliste der Geschichten wird von mir erstellt. Dazwischen einige Hinweise auf die begleitenden und einführenden Worte zwischen den zu lesenden Texten.

5. Was ziehe ich an? Eine einfache Antwort gäbe es, wüsste ich, wie der Hintergrund des Saales gestaltet ist. Also bleibt ein Restrisiko, dass nur mein Gesicht zu sehen ist, wenn meine Bekleidung mit dem Hintergrund farblich übereinstimmt.

6. Einige Bücher, die zum Verkauf bereit stehen, werden eingepackt. Erfahrungsgemäß kaufen 10 Prozent der Anwesenden ein Buch. Das macht bei 30 Besuchern 3 Bücher. Passt.

7. Visitenkarten für die Bücher mitnehmen, für alle diejenigen, die kein Geld dabei haben oder noch nicht wissen, ob sie ein Buch kaufen wollen.

8. Eigene Visitenkarten müssen mit, da ich immer auf Folgeaufträge für Lesungen hoffe. Oder die große Entdeckung durch Prominenz. :)

9. Kugelschreiber nicht vergessen, falls etwas geschrieben oder eine Widmung verfasst werden muss.

10. Requisiten einpacken, die müssen nicht mit, machen es aber lustiger, wenn sie erscheinen.


Gut, Liste geschrieben und nun wird gepackt. Ich weiß noch nicht, ob ich morgen direkt von der Arbeit aus zum Lesungsort fahre. Also besser alles schon ins Auto packen, dann kann nichts vergessen werden. Am besten alles in den kleinen Koffer mit Rollen. Wegen der Lage des Tatortes kann es schon sein, dass ich mehrere hundert Meter laufen muss.

Das also sind die Dinge, die ich vorab berücksichtigen sollte, damit alles glatt geht. Lampenfieber? Oh ja, immer! Aber das gehört dazu. Wer jetzt neugierig auf meinen Leitfaden geworden ist, der bekommt ihn versandkostenfrei bei Amazon oder auf Bestellung im örtlichen Buchhandel. für Amazon und mehr Informationen kann man gefahrlos das unten stehende Bildchen anklicken.



Das Buch enthält weit mehr als nur ein paar Tipps zu den Vorbereitungen. Vielmehr sind auch Dinge wie der Kampf gegen das Lampenfieber, die Wahl des Leseortes, der Kleidung, den Umgang mit dem Mikrofon usw. berücksichtigt. Eben ein Stückchen Lebenshilfe für Autorinnen und Autoren aus der Praxis.

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52 Songs - Agathe Bauer

52 Songs - Agathe Bauer


Im Musikprojekt "52 Songs" von Gedankendeponie geht es in dieser Woche um "Agathe Bauer / Songverhörer".

Das sind Lieder, die unsere deutschen Ohren und Hirne oft falsch vestehen und wo dann recht lustige Dinge bei herauskommen. Manch ein Radiosender hat daraus eine Menge lustiger Sendungen machen können.

Natürlich ist der Hits "The Power" von Snap! der Klassiker und Namensgeber für "Agathe Bauer"-Songs. Ich hingegen höre seit dem ersten Erscheinen meines Musiktitels von heute im Jahre 1993 immer wieder "Tante Martha". Aber hört selbst einmal hinein in dieses herrliche Stück Musik



Übrigens ein sogenanntes "One Hit Wonder", das immerhin auf Platz 53 der Mediacontrol Charts von 1993 kam. Soweit also mein Beitrag.







Wer noch einen braucht, der klicke HIER und höre wie ich "Oh Anneliese, popel nicht ..." :))

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Nie wieder Rückseiten lecken ...

... hatte ich mir geschworen, als einige Fügungen zusammen kamen.

Erst einmal war unsere Post geschlossen. Betriebsversammlung. Meistens ist unsere Postfiliale genau dann geschlossen, wenn ich sehr dringend etwas abholen oder kaufen muss. Warum auch immer das so ist. Gefühlte fünf Mal im Jahr geschieht das so.

Dann war der Briefmarkenautomat vor der Postfiliale gestört. Das ist insofern ärgerlich, weil es der einzige Automat oder überhaupt die einzige Möglichkeit ist, in Schwelm außerhalb der Öffnungszeiten der Postfiliale Briefmarken zu bekommen. Wenn dann auch noch der Brief genau an jenem Tag in den Kasten muss, ist der Ärger noch größer.

Mit diesem Ärger bin ich heim gedackelt und finde beim Frustsurfen ein Angebot meines Lieblings-Elektronikhandels. Einen sogenannten Labeldrucker, den Brother P-touch QL-500 für einen unschlagbar günstigen Preis, über den ich heute noch breit grinse. Sonderangebot, passend zum Thema Briefmarkenärger.

Mein Briefmarkendrucker


Am gleichen Tag noch bestellt und passend dazu natürlich gleich den Service der Internetmarke zur Nutzung angemeldet, das war eins.

Jetzt drucke ich mir meine Briefmarken daheim. Ich kaufe im Internet, drucke die Marken mit dem kleinen Freund neben dem Monitor aus und werfe auf dem Weg zur Arbeit die Briefe ein. Diesen Luxus leiste ich mir für durchschnittlich 1 Cent pro Marke, die mich die Etiketten kosten. Toner braucht der Drucker nicht, ebenso wenig wie Tinte. Ich zahle nur für die Etiketten und brauche dafür niemals Kleingeld, stehe nicht an Automaten und lecke keiner gummierten Marke mehr das Hinterteil sauber.

Ich habe immer eine Quittung für jede Marke auf meinem Rechner, kann meine Online-Portokasse Tag und Nacht sicher aufladen und darf im Notfall sogar eine Marke irgendwo in Deutschland von irgendeinem Rechner aus einfach auf normalem Papier ausdrucken und auf den Brief kleben. Wenn ich wollte, bräuchte ich noch nicht einmal das, denn es gibt ein WORD-Plugin, das meine gekaufte Marke in das Brieffenster einfügt. Aber ich will ja Marken drucken.

Manchmal sogar mit Logo oder auch gern mitsamt meiner Adresse und der des Empfängers. Sieht gut aus, macht Spaß und erspart mir den Ärger mit dem Markenkauf.

Natürlich kann der kleine Drucker noch mehr. Beschriftungen drucken, Marmeladengläserschilder drucken, Hinweisschilder, Preisaufkleber, Notizaufkleber oder was auch immer. Notfalls sogar kleine Briefe, die man sich irgendwo hinkleben kann. Für mich ist der Kleine inzwischen unverzichtbar und eine prima Ergänzung zum Rest meines Privatbüros.

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Wochenessen

Mein Auto hat mein Geld gefressen. Also ist jetzt bis Ende des Monats "Schmalhans Küchenmeister". Was mir nicht wirklich viel ausmacht, da ich "unter der Woche" recht bedürfnislos bin, was das Essen angeht. Meist esse ich nichts am Arbeitsplatz, weil Zeit und Ruhe fehlen. Das hole ich dann am Abend nach und da muss es schnell gehen, das Essen beinahe schon fertig sein, wenn ich den Schlüssel in der Tür umdrehe.

Vorletzte Woche gab es einen Gemüseeintopf mit Hack. Und jetzt ist Grünkohleintopf, der Erste in diesem Jahr, an der Reihe. Ein riesiger Topf voll, wovon sicherlich Schatz einen (zugegeben kleinen) Teil bekommt. Die steht mehr auf Abwechslung im Laufe einer Woche und isst oft Sachen, die man mir hinterhertragen müsste. Jedenfalls steht diese Woche und dem Zeichen des Grünkohls und der gart gerade vor sich hin.

Nun mag man sich gern fragen, wieso ich denn eine Woche lang immer das Gleiche essen kann. Erstens schmeckt es mir und zweitens wird mir mein eigenes Essen nicht langweilig. Das sieht an der Imbissbude schon anders aus. Ich könnte auch gar nicht jeden Tag auswärts essen gehen. Da würde ich mich ebenfalls in der Auswahl schon langweilen. Fünf Tage lang den gleichen Eintopf, das reicht, um zu sparen und um mich satt zu bekommen.

Auch wenn ich einige eingefleischte Hausfrauen nun den Kopf schütteln sehe. Wenn es mal finanziell nicht eng ist, dann ist mein essen auch nicht viel bunter und abwechslungsreicher. Höchstens die späteren Nahrungsmittel am Ende des Abends variieren. Mal ein Stück Salat, mal eine Scheibe Brot mit Wurst oder Käse, mal den geliebten Krautsalat oder ein bisschen Obst aus der Konserve. Da gibt es Abwechslung oben drauf, das Sahnehäubchen sozusagen.

Warum wir nicht zusammen kochen? Weil wir so unterschiedliche Arbeitszeiten haben, dass wir fast immer zweimal kochen müssten. Was völliger Quatsch wäre. Mal ganz abgesehen davon, dass wir schon recht häufig unser Essen teilen. Wenn wir es gegenseitig mögen. ;-)

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Quatschen, lauschen, trinken, wohlfühlen

So könnte das Resumé des gestrigen Tages lauten.

Highland Castle
Foto by Schatz


Wir sind einer Einladung nach "Schottland" gefolgt und haben gewaltige Auftritte einiger vieler Herren in karierten Röcken verfolgt. Das Durchschnittsalter der Veranstaltung ist durch uns mächtig gesunken, doch es war prima, einmal live "Pipes & Drums" zu erleben.

Vorher haben wir gut gegessen, sind ein wenig bummeln gewesen, wobei sich die Frauen in diverse Dekoläden stürzen konnten. Viel gelacht haben wir, leckeres Abendbrot gehabt und nach der Show ein paar passende Guinness. So muss das sein. Unser Hotelzimmer war prima und den krönenden Abschluss bekamen wir an der Rezeption noch gratis dazu. Wir hatten über hotel.de einen Bestpreis gebucht und waren für ein Doppelzimmer mit zwei 140er Betten, riesigem Fernseher, Balkon, Hosenbügler, Minibar und allerlei Schnickschnack sehr günstig dabei. Der Herr neben uns zahlte für ein Doppelzimmer mehr als das Doppelte und schaute ziemlich schmal, als er unseren Preis hörte. Allerdings war gegenüber unserem Preis im Zimmer selbst der dreimal höhere Normalpreis angezeigt. Es geht also, man kann gut und sehr günstig wohnen, wenn man über das Internet recherchiert und bucht.

Gelobt sei in diesem Zusammenhang immer wieder gern meine Prepaid-Kreditkarte. Da lungern zwar derzeit nur knappe 50 € drauf herum, aber sie gilt sehr oft als Buchungsmittel und -sicherheit. Ich möchte sie nicht mehr missen, zumal sie mir im Falle eines Verlustes keine großen Probleme bereiten kann. Diebe können damit nicht mehr als eben den, auf dem Konto befindlichen, Betrag abbuchen.

Nach einem prima Frühstück sind wir heimgefahren und jetzt schreibe ich ein paar Bewerbungen. Das hört wohl nie auf.

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Soweit der Plan

Heute fahren wir mal auf Besuchstour. Das wurde vor Weihnachten für uns geplant und ich freue mich darauf. Mit Schatz unterwegs zu sein, das ist allein schon ein kleines Stück vom Glück.

Morgen werde ich mich dann wohl mal langsam an die Planung der Lesung am Mittwoch in Dortmund machen. Ich möchte die Zuschauer reisen lassen. Meine Kurzgeschichten werden durch kleine Erzählungen zwischendurch verbunden und so soll sich aus den Leseteilen eine kleine Reise durch das Beziehungsgestrüpp des Lebens ergeben. Dabei sehe ich das Wort "Beziehungen" nicht nur auf zwischenmenschliche Bande beschränkt. Man kann ja auch eine Beziehung zur Arbeit haben, oder?

Mit dabei sind auf jeden Fall die Kultgeschichten "Kaffee" und "Heute darf ich auch mal fahren". Und noch einige mehr, deren Vergnügen sich im Laufe der vielen Lesungen herausgestellt hat.

Doch für heute ist erst einmal eine kleine Reise angesagt. So ein seltener freier Samstag bei Schatz muss doch mal ausgenutzt werden, oder?

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Wochenende ...

... und ich kann ausschlafen.

Irgendwie ist das nach dieser Woche auch nötig. Ich hätte gern so einen Knopf am Kopf, mit dem man(n) sein Gedächtnis löschen kann. Vollste Erholung am Wochenende und dann am Montagmorgen die Rücksicherung einleiten. Damit die Arbeitsfähigkeit wieder hergestellt ist.

Manchmal verstehe ich die Menschen, die sich ab Freitagabend die Rübe zusaufen und bis zum Sonntag Morgen durchfeiern, um den Sonntag dann schlafend bis zum Montag zu verbringen. Auch eine Art, mit der Woche abzuschließen.

Unsereiner genießt dann morgen hoffentlich ein wenig Sonnenschein.


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