Aller guten Dinge sind drei



"Aller guten Dinge sind drei" sagt ein altes deutsches Sprichwort. Was ja im Grunde bedeuten soll, dass von jedem Ding oder jeder Tat nur oder mindestens drei hintereinander gut verlaufen oder sein sollen. Dieses Sprichwort wird jedoch im deutschen Sprachgebrauch häufig anders genutzt. Man sagt obigen Satz nämlich auch dann, wenn man zuvor zweimal etwas schlecht gemacht hat und nun beim dritten Anlauf alles gut sein soll.

Insofern bin ich dieses Mal guter Erwartung, dass nach zwei gescheiterten Ehen die am 22.05.2015 mit Schatz geschlossene nun bis zu meinem Tode hält. Ich habe dieses Mal keine Bedenken, die ich aus irgendwelchen Gründen zurück geschoben habe. :)

Geschrieben am 26.05.2015 um 01.48 Uhr von CeKa
in Männersache





Mal wieder häufen sich die Anfragen von (Schein)Firmen, die in diesem Blog werben wollen. Klare Antwort: Nö, ist nicht. Punkt.

Kommentarspam für Firmen ermahne ich erst mit Hinweis auf Geld von den gemeinnützigen Verein, den ich unterstütze und *zack* melden die sich nicht mehr. Was für eine Seuche der Neuzeit!

Ihr Werbefuzzis, ich könnte euch hier ein paar Dinge nennen, die die Leute unter mir gut gebrauchen könnten. Handwerker, die unentgeltlich arbeiten, Renovierungsmaterial für alle Gewerke, Geld natürlich und komplette Bühnenausstattungen oder eine mobile Bowlingbahn. Weitere Ideen liefere ich gern auf Anfrage.

Da diesen Beitrag von den Heinis ohnehin keiner liest, geschweige denn versteht oder gar befolgt, dient er zur Erbauung meiner privaten Leser. Und denen sei er gegönnt.

Geschrieben am 20.05.2015 um 19.51 Uhr von CeKa
in Tagesblog



Und dann gab es da wohl irgendwann ...



... in ferner Vergangenheit mal ein Wochenende, an dem mir langweilig war. Gab es das? Ich habe keine Ahnung mehr, wann das gewesen sein soll.

Vorletztes Wochenende gab es bei uns im Haus ein großes Konzert. Wir natürlich mittenmang, man ist ja der Kunst gegenüber sehr aufgeschlossen. Ein Männergesangverein gab zum Besten, was unter die Rubrik "Frühling für ältere Menschen" fiel. Letztes Wochenende brachten eine Band und zwei Chöre die Zuschauer vor der Bühne zum Tanzen. Wir zwar nicht beim Tanzen dabei, doch immerhin im Hörgenuss. Auch wenn wir beide gruselig erkrankt waren und zum Teil noch sind. Schwitzen soll ja gut sein, wenn man erkältet ist.

Am kommenden Wochenende habe ich dann mal für alle Freunde, Bekannte und Interessierte ein Reinhard Mey-Double eingeladen, bei uns zu singen und aus dem Leben des großartigen deutschen Sängers und Komponisten zu erzählen. Da freue ich mich ganz besonders, solche tollen Menschen dann präsentieren zu können.

Und am nächsten Wochenende sitzen wir dann gemütlich beisammen und feiern unseren gemeinsamen 110. Geburtstag. Für mich ist das im Dezember irgendwie doof geworden, seitdem wir hier wohnen und im Mai noch lange abends auf dem Hof sitzen können. Ich werde noch ein wenig Holz besorgen und dann füllen wir die bewährte Feuerschale mit schön knisterndem Lagerfeuer. Das sind dann die Abende, die für alle Gartenarbeit und das ganze Drumherum entschädigen.

Übernächstes Wochenende werden wir dann wohl ... ach, ich plane nur in geringem Maß. Es ist gut so, wie es ist, auch wenn es manchmal viel ist. Da ist die normale Arbeit, die mich mit ihren 39 Stunden wöchentlich zwar nicht körperlich belastet, jedoch emotional mächtig anstrengt. Dann noch die Pflege dessen, was uns Spaß macht, auch wenn es uns Spaß macht. Schließlich sind es die eigenen Ansprüche, die es zu erfüllen gilt. Und am Ende des Tages sollte ja auch noch ein Stückchen Schlaf möglich sein.

Was mir immer wieder fürchterliche Freude bereitet ist, wenn es flutscht. Wenn alles so klappt, wie ich es mir ausgedacht habe. Obwohl ich mit den Jahren sehr geduldig geworden bin. Auch mit mir. Und ich erkenne immer besser meine Grenzen. Was nicht bedeutet, dass ich sie nicht ab und an überschreite. Um auszuprobieren, was passiert. Wenn ich darüber nachdenke, was ich heute alles bewältigt bekomme ohne ins Chaos und in die Verzweiflung zu fallen, dann bin ich schon sehr zufrieden. Es gibt allerdings viele Vorhaben, die werde ich leider in diesem Leben nicht mehr schaffen. So vermute ich es einfach. Im Grunde ist das aber auch egal. Ich hatte alles und ich habe alles, was ich zum angenehmen Leben benötige. Was brauche ich mehr, ohne das ich nicht leben wollte? Nichts.

So, das wollte ich mitteilen. Schließlich ist das hier noch immer ein sehr persönlicher Blog. Auch wenn große Teile meines Lebens inzwischen ungebloggt stattfinden (müssen). Wobei ich inzwischen darüber nachdenke, einige Jahre dieser Historie aus dem Licht der Öffentlichkeit verschwinden zu lassen. Einfach weil sie vorüber sind, abgehakt und eine Vergangenheit darstellen, die schon lange keinen Einfluss mehr auf mich hat. Ich überlege noch. Auch so etwas: Ich überlege mehr, bevor ich etwas mache. Manchmal reicht das noch immer nicht und ganz besonders mein loses Mundwerk fällt ab und an unangenehm auf ... aber das wird bestimmt auch noch. Bisher habe ich alles erreicht, was ich erreichen wollte. Warum nicht auch das noch?


Geschrieben am 12.05.2015 um 18.41 Uhr von CeKa
in Tagesblog



Nichts bleibt wie es war



In den Anfängen der 80er Jahre war ich zuletzt in den Niederlanden. Seit ich in NRW wohne, höre ich Gerüchte darüber, wie einfach es doch wäre, mal eben über die Grenze zum Einkaufen und Urlauben zu fahren. Zugegeben, einfach ist es. Mehr aber auch nicht.

Um es kurz zu machen: Das war nichts mehr für mich und meinen Geldbeutel.

Am Strand ist es kalt


Am Strand war es saukalt und sehr zugig. Was meiner Erkältung zwar recht gut tat, meinem Gemüt aber einige Anstrengung abverlangte. Und es lag eine unziemliche Menge Müll herum. Allerdings auch eine auffallend große Menge an Stabmuscheln. Hübsch anzuschauen waren die.

Neuer alter Glanz


Das Hotel befand sich im Umbau, was ein wenig Verständnis abforderte. Verständnis für Arbeiten ab 07.00 Uhr in der Frühe mit Anreise der Handwerker ab 06.30 Uhr. Das machte mir nichts. Dass allerdings die Mäuse Reißaus nahmen und in der ersten Nacht unter meiner Zimmerdecke Auswege frei knabberten, war nicht so hübsch. Am anderen Tag also Umzug in ein anderes Zimmer.

Dort ratterte die Heizung wie ein Maschinengewehr alle zwei Stunden für gute 10 Minuten. Ebenso laut, selbstverständlich. Bis ich die Ursache lokalisiert hatte und kurzerhand dem Thermostaten den Hals umgedreht habe. danach war die Heizung aus und Ruhe eingekehrt. Der Lüfter im bad hat dafür auch keine Funktion im fensterlosen Nassbereich gezeigt. 'Nach dem Duschen war das Bad komplett überschwemmt, was spätere Toilettengänge zum nassen Abenteuer machte.

Dafür wanderte die, zugegeben saubere, Matratze in der Nacht unter mir Richtung Ausgang. Was aber wegen meiner Erkältung nicht so schlecht war, eil ich ohnehin alle paar Stunden vom eigenen Husten oder trockenem Mund wach wurde. Man bekommt mit der Zeit Routine im Matratzenrücken.

Gerade als ich mich eingewöhnte, zog über dem Zimmer eine Elefantenfamilie mit schwacher Blase ein. Oder waren es Dinosaurier mit je zwölf Füßen? Es bebten die halbe Nacht Decke und Wände, abgesehen von immensen Trampelgeräuschen. Welche aber die feiernden Gäste auf der Straße keineswegs davon abhielt, mir die Wahl zwischen Schlafen trotz Lärm und Ersticken bei geschlossenem Fenster zu belassen. Nun ja, der uralte Charme des Hotels wurde neu hergestellt und das Frühstück für 14,50 Euro pro Person bestand aus nicht mehr als dem Notwendigsten. Wert war es meiner Meinung nach maximal 4,50 Euro. Das war aber insgesamt ein für mich neues Problem in den Niederlanden. Nichts mehr mit "mal eben schnell" etwas essen. Es ist sauteuer geworden, dieses Land. Unter 50 Euro für zwei Personen normal essen zu gehen ist fast unmöglich.

Alles Käse oder was


Man scheint brutal auf Tourismus ausgerichtet zu sein und das zeigt sich in den Preisen. 450 Gramm Käse für 6,00 Euro. Eine Schale mit 200 Gramm gebackenen Fischstücken für 7,10 Euro. Markenklamotten und Trittbrettfahrerläden dicht an dicht und Preise, die nichts mehr mit Schnäppchen zu tun haben. Einkaufen für den Luxus allerorten, so schien es mir. Touristenattraktionen wo es nur geht und ansonsten wenig Möglichkeiten, ganz normal einzukaufen. Kaffee kostet inzwischen genau so viel wie bei uns und das Tanken ist auch nicht mehr anders gestaltet. Sogar die Abzocke mit drei Sorten Diesel ist in den Niederlanden angekommen.

Wenigstens große Blumen hat es manchmal


Die Blumen sind im Züchterland selbst teurer als bei uns. Alles scheint auf den Export ausgerichtet zu sein, denn überall sieht man auf den Restauranttischen und umzu ausschließlich Kunstblumen. Immerhin sind manche der berühmten Tulpen so groß, dass sie Schäferhundgröße erreichen. Wofür auch immer man das brauchen könnte. Mitbringen konnte ich keine Zwiebeln, ohne meine Brieftasche mit schlechtem Gewissen zu belasten.

Das Sightseeing in Amsterdam begann mit dem Abenteuer eines defekten Bremslichtschalters. Nach Notruf bei der (auch im Ausland kostenlosen) Skoda-Hotline war eine Werkstatt rund 10 Kilometer vom Standort entfernt binnen einer Stunde in der Lage, den Schalter auszutauschen. Rund 60 Euro kostete der Spaß und das war mal deutlich günstig. Das Parkhaus, das ich vorher aufsuchte, um zu telefonieren, hat mich für 20 Minuten Aufenthalt 3,10 Euro gekostet.

Bei der Grachtenrundfahrt hat dem Schiffsführer ein anderes Bott die Vorfahrt genommen und es kam zum einem Unfall. Unser Bott hat das andere Boot gerammt und auf die Bugspitze genommen. Kein Personenschaden, aber eine gute halbe Stunde Wartezeit bis zur Klärung der Versicherungsangelegenheit war nötig.

Amsterdam ist noch immer schmutzig, Den Haag noch immer langweilig und man spricht inzwischen bei den jungen und mittelalten Bedienungen in den Restaurants und Läden kaum noch Deutsch. Selbst im VVV, dem Touristenbüro mag man lieber Englisch als Deutsch reden. Ich kam mir also eher vor wie in England und plötzlich passt alles. Die Preise, das schlechte Essen, die engen Straßen und das Aussehen der renovierten Innenstädte. Alles eben mehr britisch als niederländisch. Man passt sich an und insgesamt bemerkte ich wieder, dass wir Deutschen auf verdammt hohem Niveau jammern.

Ich bin einen Tag früher abgereist als geplant. Was jetzt der Wochenkarte für das Parkhaus mit knapp 65 Euro nicht wirklich weh getan hat. Es waren teure vier Tage, die ich nicht wiederholen werde. In Deutschland haben wir auch schöne Strände.

Geschrieben am 03.05.2015 um 09.48 Uhr von CeKa
in Reiseberichte



Weg



Ich bin dann mal ein paar Tage weg.

Keine Arbeit und vielleicht ein Stückchen kalte Meerbrise um die Nase wedeln lassen. Dem Katz wird es hervorragend gehen, wenn ihn der schnarchende Kerl nicht immer wieder aus dem Bett schmeißt.

Haus, Wohnung und Viech brauchen sich nicht umgewöhnen. Nur mein Rücken vermutlich wieder mal. Aber das kenne ich inzwischen schon reichlich. Seminarerfahrung eben.

Bis später denn mal.

Geschrieben am 28.04.2015 um 09.06 Uhr von CeKa
in Tagesblog



Was bisher geschah



Die Zeit rennt. Irgendwo zwischen arbeiten, leben und den besonderen und normalen Dingen eines Frühlings ist in den letzten Wochen viel passiert. Im Grunde viel zu viel, um es in die wenigen Worte eines Blogbeitrags zu verpacken.

Da war ein dreitägiges Seminar in Gewaltprävention, das für mich eine Auffrischung wurde. Nett gemacht, aber leider nicht sehr Gewinn bringend. Von der Eifellandschaft, in der das Ganze stattfand, war aufgrund der Tatsache, dass dort erst zwei Wochen zuvor der Schnee geschmolzen war, auch nicht viel zu erwarten. So blieben unruhige Nächte wegen "zu warm", "zu viel im Kopf", "ungewohnte Umgebung" und "zu kurzes / zu schmales Bett" mit "zu kleinem Kopfkissen" übrig. Neben den dann doch recht nützlichen und amüsanten Gesprächen abends in der Hauskneipe. Bei Winzerwein für 5,85 € die Flasche oder wahlweise einem Drittelliter Bier vom Fass für 1,30 €.

Was mich aber insgesamt nicht davon abhalten konnte, mich nach meiner gewohnten Umgebung zu sehnen. Und diese hatte mich dann auch schnell wieder, mitsamt maulendem Katerviech, munterer Herzensfrau und eigenem Bett. Dann hatte mich auch die normale Arbeit wieder. Mit allen Konsequenzen, die solch eine Tätigkeit mit sich bringt. Menschen, Schicksale, Beratung und Lösungsentwicklungen beherrschen den Alltag. Zwischen Besprechungsmarathontagen und Tagen mit bis zu 20 intensiven Kundengesprächen. Man könnte von Überbelastung sprechen, ich nicht. Ich brauche solche Tage, um mich lebendig zu fühlen. Die Besprechungen nicht, aber die müssen sein. Nahezu wöchentliche Änderungen in Gesetzeslagen brauchen und fordern das. Die eigene Rente wird eine greifbare Option. Ebenso wie das beinahe öffentliche Leben hier im Haus.

Wir führen behutsam, lenken und nehmen Einfluss zum Erhalt eines wertvollen Gutes und Hauses. Leben kann man hier prima, wenn man sich darauf einlässt, mitzumachen und manchmal auch einfach gelassen zu bleiben. Es ist schon etwas Besonderes, jeden Tisch, jeden Stuhl, jede Bodendiele in diesem riesigen Haus zu kennen und auch schon berührt zu haben. Im Grunde ist es fast ein Mehrgenerationhaus, in dem wir leben. Wenn da nicht die fehlenden Kinder wären. Wobei wir bisher leider die überwiegende Erfahrung machen mussten, dass Eltern in der heutigen Zeit anscheinend ihre Kinder nicht mehr leiten, sondern lassen. Manchmal ist es gruselig anzuschauen, wie Eltern rauchend draußen sitzen und schwatzen und die Vierjährigen drinnen schwere Stellwände zum Kippen bringen und Blumen unter Wasser setzen, ohne dass jemand einschreitet.

Inzwischen weite ich aber auch meine handwerklichen Fähigkeiten aus. Und meine Werkstatt sieht so aus, wie ich sie mir schon vor Jahrzehnten erträumt hatte. Natürlich nur mit den gegebenen Möglichkeiten. Im Nebenraum der Werkstatt überwintern der Fuhrpark für die Rasenflächen und mein Autozubehör. Mein Fahrrad sollte ich mal verkaufen, ich fahre ohnehin nicht mehr damit. Und damit wäre dann auch der Fahrradträger für die Anhängekupplung überflüssig. Leider viel zu wenig genutzt, aber das Leben hatte sich einfach schneller geändert als wir dachten.

Aufräumen ist ein wichtiges Thema. Ich habe erst kürzlich die letzten Umzugskartons voller persönlicher Papiere sortiert. Ein ganzer Karton ist nun entsorgt. Mein erster Mietvertrag von 1978, Briefe von Freunden und Freundinnen, Nachweise schrecklicher Prozesse. Ich habe alles entsorgt, ich schließe mit der Vergangenheit ab. Meine Zeiten als Jäger und Sammler und die als jemand, der ständig noch alte Kamellen wieder nachweise musste, sind nun vorbei. Egal was jetzt noch kommen könnte, es kann mich nicht mehr schocken. Ich habe alles erlebt, was es zu erleben gibt. Und ich würde auch das überstehen, dessen bin ich mir sicher.

Ich habe noch immer das Gefühl, zu viele Dinge zu besitzen. Noch mehr muss weg und dazu gehören auch noch die letzten Bücher. Irgendwann habe ich dann bestimmt auch mal Zeit, die restlichen CDs zu mp3-Dateien zu machen und dann gehen auch die irgendwo anders hin. Mein Wunsch wäre es, bis zu meinem Tode nur noch das Nötigste zu besitzen. Unsere Wohnung ist gut und übersichtlich ausgestattet, ohne die Gemütlichkeit vermissen zu lassen. Mehr braucht es nicht. Wozu Dinge ansammeln? Ich finde keinen Grund mehr dafür. Ich fühle mich erleichtert, wenn wieder etwas in der Mülltonne landet oder im Container der Annahmestelle verschwindet. Kürzlich habe ich sogar weit über 20.000 Mails gelöscht und von meinem PC Dateien im Umfang von rund 1.000 Gigabyte. Alles gesammelter Kram, den ich ewig schon nicht mehr angeschaut habe. Es geht mir besser ohne das alles.

Nun ist es Freitag, Nachmittag und ich habe die Pflicht, die Küche aufzuräumen, nachdem ich Schatzens Bratkartoffeln verspeist habe. Das ist es, was Freude bringt. "Essen ist der Sex des Alters." und es macht Spaß, sich auf diese Weise zu vergnügen. Könnt ihr glauben.

Geschrieben am 17.04.2015 um 15.30 Uhr von CeKa
in Tagesblog



Fast wie früher ...



... sprachen wir fünf, als wir gestern im Vorhof des Hauses saßen, Bier und Wein zu uns nahmen und in das Lagerfeuer schauten. Hell brannten die Flammen aus dem Feuerkorb und jeder warf mal zwischen den Gesprächen etwas Holz ins Feuer. Es fehlte eigentlich nur noch die gespielte Gitarre.

Vorher, dem Alter entsprechend und der geringen Verträglichkeit gegenüber Alkohol, wurde gegrillt und mit selbstgemachtem Krautsalat, Kartoffelsalat, Kräuterbutter aus eigener Herstellung und gutem Stangenbrot eine sehr sättigende Grundlage geschaffen.

Das Fazit war eine Erinnerung an die beste Jugendzeit bei allen Beteiligten. Lang, lang ist´s her. Und wir haben beschlossen, dass wir die Tradition des kleinen Osterfeuers im Hof wieder aufleben lassen wollen. Auch wenn wir dann sicher kein uraltes und naturbelassenes Bügelbrett aus Holz mehr ins Feuer werfen können. Das sah gestern ein bisschen aus wie ein Surfbrett. Was wiederum an Meer und Segeln erinnerte und das wiederum an den Text von Leonard Cohens "Suzanne". Was dann noch mehr Erinnerungen wach rief. Schön war es und ist es.

Geschrieben am 06.04.2015 um 10.53 Uhr von CeKa
in Tagesblog



Sportlich



Bitte klicken Sie HIER und verzweifeln Sie nicht ob der langen Ladezeit. Es lohnt sich. Zumindest für diejenigen Menschen, die auf seltsamen "Cat Content" stehen.

Geschrieben am 03.04.2015 um 10.36 Uhr von CeKa
in Viechereien



Extrem lecker



Überbackener Blumenkohl


Überbackener Blumenkohl mit Kartoffelspelten (eigener Ausdruck)

Überbackener Blumenkohl im Detail


Man nehme einen Blumenkohl, dünste ihn für eine halbe Stunde, modelliere ihn anschließend mit Hackfleischmasse wie für Frikadellen in ein Gehäuse und belege ihn mit dünnen Speckstreifen. Ab in den Backofen für 40 Minuten bei 200 Grad.

Extrem lecker, sehr sättigend und es braucht kein Gemüse dazu. Ist ja schon drin. :)

Geschrieben am 29.03.2015 um 15.54 Uhr von CeKa
in Mahlzeit!



Urlaub ist ...



... für mich, wenn ich etwas Anderes mache als meine normale Arbeit. Nämlich arbeiten, nur eben anders. Arbeit verhindert bei mir Unzufriedenheit und das Schlimmste, was mir je (noch einmal) passieren könnte, wäre ein Urlaub am Strand in einem sonnigen Land.

Nein, ich muss im Urlaub etwas tun und das nicht zu knapp. Wenn man wie ich den ganzen Tag mit dem Kopf arbeitet und eigentlich froh darüber ist, dass der Kopierer und Scanner am anderen Ende des Flurs steht, dann braucht man körperlichen Ausgleich. Komme ich von der Arbeit, dann bin ich so fertig von der Anstrengung der neunstündigen vollen Aufmerksamkeit, dass ich kaum noch etwas leisten kann. Man(n) wird ja auch älter. Die Stunde Büroarbeit im Ehrenamt gibt mir dann meist den Rest für den Tag. Gartenarbeit und Co. finden bei uns ohnehin meist am Wochenende statt.

Jedenfalls habe ich jetzt eine Woche Urlaub hinter mir. Montag hatte ich, nachdem der Trödelmarkt im haus wieder aufgeräumt war, meine Werkstatt, die auch von den anderen Handwerkern im Haus genutzt wird, endlich mal halbwegs aufräumen und entrümpeln können. Dienstag war das Auto dran, einschließlich Radwechsel, Scheibenreinigung (meine absolute Hasstätigkeit am Auto) , Saugen, Waschanlage und Cockpitpflege. Der Rest des Tages verging mit Werkzeugsortieren. Mittwoch habe ich Müll abgefahren und endlich die Werkstatt von altem Restholz und Farben befreit. Wir werden da wohl aufgrund der angefallen Menge an seltsamen Farbresten und so weiter das Schadstoffmobil ordern müssen. Aber das zahlt der Verein, da muss ich mir keine Sorgen um die Kosten machen.

Am Donnerstag habe ich den Angstgegner "Treppenkeller" bezwungen und den (nun kann man ihn wirklich so nennen) Keller für unsere Gartengeräte entrümpelt und aufgeräumt. Donnerstag war draußen dran und drinnen habe ich noch ein Stück weit in der Werkstatt weiter gearbeitet. Freitag wollte ich zum Frisör, habe es dann allerdings gelassen, als die vielen Kerle sah, die noch warteten. Samstag hat es dann geklappt mit der Umstellung auf Sommerbetrieb am Kopf. Jedenfalls habe ich zwischendurch noch ein paar Stunden programmiert und telefoniert. Mit Aufräumen war nicht viel, aber eine Notausgangsleuchte habe ich repariert und wieder installiert.

Samstag dann eben Frisör und Schatzens Waschkeller aufgeräumt, ein altes Regal in unseren Privatkeller zur Zwischenlagerung verschoben und ein neues Regal aufgebaut. Schöner, breiter, höher und natürlich sauberer ist es. Zum Aufräumen gehört natürlich immer auch das Fegen und ich glaube, so sauber waren diese Keller noch nie.

Heute mache ich nichts. Ich muss mich gezielt langweilen, damit ich wieder Lust zur Arbeit mit dem Kopf habe. Ab morgen geht es dann bis Ende April wieder weiter. Ich kann und werde euch leider aus Datenschutzgründen absolut nichts über meine Arbeit erzählen können. Es kann nur gesagt werden, dass ich genau dort arbeite, wo es menschlich brennt und ich alle meine bisherigen persönlichen und beruflichen Erfahrungen einbringen und anwenden kann. Alles was ich bisher gemacht, gelernt und erlebt habe, kommt nun den Menschen zugute, die mir zugewiesen werden. Und ich bin in meiner Arbeit erfolgreich, was mich sehr freut. Aber eben erst wieder ab morgen.

Dieser Urlaub hat nun vier aufgeräumte Keller und sechs Tage für mich gebracht, an denen ich abends körperlich so derbe erledigt war, dass ich teilweise um 21 Uhr schon tief und fest schlief. Ich kann die Ergebnisse meiner Arbeit sehen und das macht mich zufrieden. Das hätte ich nicht, wäre ich am Sandstrand in der Sonne verbrannt und wäre dabei vor Langeweile gestorben. Ganz sicher wäre ich das.

Geschrieben am 22.03.2015 um 14.58 Uhr von CeKa
in Männersache



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