Extrem lecker



Überbackener Blumenkohl


Überbackener Blumenkohl mit Kartoffelspelten (eigener Ausdruck)

Überbackener Blumenkohl im Detail


Man nehme einen Blumenkohl, dünste ihn für eine halbe Stunde, modelliere ihn anschließend mit Hackfleischmasse wie für Frikadellen in ein Gehäuse und belege ihn mit dünnen Speckstreifen. Ab in den Backofen für 40 Minuten bei 200 Grad.

Extrem lecker, sehr sättigend und es braucht kein Gemüse dazu. Ist ja schon drin. :)

Geschrieben am 29.03.2015 um 15.54 Uhr von CeKa
in Mahlzeit!



Urlaub ist ...



... für mich, wenn ich etwas Anderes mache als meine normale Arbeit. Nämlich arbeiten, nur eben anders. Arbeit verhindert bei mir Unzufriedenheit und das Schlimmste, was mir je (noch einmal) passieren könnte, wäre ein Urlaub am Strand in einem sonnigen Land.

Nein, ich muss im Urlaub etwas tun und das nicht zu knapp. Wenn man wie ich den ganzen Tag mit dem Kopf arbeitet und eigentlich froh darüber ist, dass der Kopierer und Scanner am anderen Ende des Flurs steht, dann braucht man körperlichen Ausgleich. Komme ich von der Arbeit, dann bin ich so fertig von der Anstrengung der neunstündigen vollen Aufmerksamkeit, dass ich kaum noch etwas leisten kann. Man(n) wird ja auch älter. Die Stunde Büroarbeit im Ehrenamt gibt mir dann meist den Rest für den Tag. Gartenarbeit und Co. finden bei uns ohnehin meist am Wochenende statt.

Jedenfalls habe ich jetzt eine Woche Urlaub hinter mir. Montag hatte ich, nachdem der Trödelmarkt im haus wieder aufgeräumt war, meine Werkstatt, die auch von den anderen Handwerkern im Haus genutzt wird, endlich mal halbwegs aufräumen und entrümpeln können. Dienstag war das Auto dran, einschließlich Radwechsel, Scheibenreinigung (meine absolute Hasstätigkeit am Auto) , Saugen, Waschanlage und Cockpitpflege. Der Rest des Tages verging mit Werkzeugsortieren. Mittwoch habe ich Müll abgefahren und endlich die Werkstatt von altem Restholz und Farben befreit. Wir werden da wohl aufgrund der angefallen Menge an seltsamen Farbresten und so weiter das Schadstoffmobil ordern müssen. Aber das zahlt der Verein, da muss ich mir keine Sorgen um die Kosten machen.

Am Donnerstag habe ich den Angstgegner "Treppenkeller" bezwungen und den (nun kann man ihn wirklich so nennen) Keller für unsere Gartengeräte entrümpelt und aufgeräumt. Donnerstag war draußen dran und drinnen habe ich noch ein Stück weit in der Werkstatt weiter gearbeitet. Freitag wollte ich zum Frisör, habe es dann allerdings gelassen, als die vielen Kerle sah, die noch warteten. Samstag hat es dann geklappt mit der Umstellung auf Sommerbetrieb am Kopf. Jedenfalls habe ich zwischendurch noch ein paar Stunden programmiert und telefoniert. Mit Aufräumen war nicht viel, aber eine Notausgangsleuchte habe ich repariert und wieder installiert.

Samstag dann eben Frisör und Schatzens Waschkeller aufgeräumt, ein altes Regal in unseren Privatkeller zur Zwischenlagerung verschoben und ein neues Regal aufgebaut. Schöner, breiter, höher und natürlich sauberer ist es. Zum Aufräumen gehört natürlich immer auch das Fegen und ich glaube, so sauber waren diese Keller noch nie.

Heute mache ich nichts. Ich muss mich gezielt langweilen, damit ich wieder Lust zur Arbeit mit dem Kopf habe. Ab morgen geht es dann bis Ende April wieder weiter. Ich kann und werde euch leider aus Datenschutzgründen absolut nichts über meine Arbeit erzählen können. Es kann nur gesagt werden, dass ich genau dort arbeite, wo es menschlich brennt und ich alle meine bisherigen persönlichen und beruflichen Erfahrungen einbringen und anwenden kann. Alles was ich bisher gemacht, gelernt und erlebt habe, kommt nun den Menschen zugute, die mir zugewiesen werden. Und ich bin in meiner Arbeit erfolgreich, was mich sehr freut. Aber eben erst wieder ab morgen.

Dieser Urlaub hat nun vier aufgeräumte Keller und sechs Tage für mich gebracht, an denen ich abends körperlich so derbe erledigt war, dass ich teilweise um 21 Uhr schon tief und fest schlief. Ich kann die Ergebnisse meiner Arbeit sehen und das macht mich zufrieden. Das hätte ich nicht, wäre ich am Sandstrand in der Sonne verbrannt und wäre dabei vor Langeweile gestorben. Ganz sicher wäre ich das.

Geschrieben am 22.03.2015 um 14.58 Uhr von CeKa
in Männersache



Ich bin ein Wetterfrosch



Ich wechsele meine Reifen am Auto nur dann, wenn ich mir sicher bin, dass der Wagen die anderen Reifen benötigt, um mich sicher fahren zu lassen. Im Dezember wechsel ich von Sommer- auf Winterreifen und im vergangenen Jahr im Mai umgekehrt. Temperaturen von mehr als 5 Grad über Null sind für Winterreifen überhaupt nicht gut, oder sagen wir mal für die Fahrenden. Denn bei höheren als tiefen Wintertemperaturen ist das Gummigemisch zu weich und die Reifen verlieren ihre Haftwirkung. Mal abgesehen vom erhöhten Verschleiß.

Andererseits möchte ich auch bei einem plötzlichen Wintereinbruch nicht mit (wenn auch guten) Sommerreifen nicht den Berg in unserer Straße hinauf müssen. Oder hinunter rutschen.

Jedenfalls habe ich heute, man glaubt es kaum, am 17. März meine Reifen gewechselt. Für mich ist jetzt der Winter vorüber, punktum. Außerdem habe ich die Scheiben von innen geputzt, was für mich eine absolute Hassarbeit ist. Eine Wagenwäsche und eine Innenreinigung waren ebenfalls fällig. Jetzt riecht das Auto innen nach altem Männerurin, wie wir festgestellt haben. Die kleine Flasche Kunststoffpflege gab es mal zu einer Wäsche bei den blauen Tankstellen dazu und jetzt weiß ich auch warum die kostenlos war. Nein, ich kaufe jetzt keine Duftbaum, die sind so schadstoffbehaftet, dass ich lieber den zweifelhaften "Duft von Helena Urinstein" ertrage. Übermorgen ist davon bestimmt nichts mehr riechbar. Sonst reinige ich eben auch noch die Polster.

Ich habe also offiziell den Frühling eingeläutet und fühle mich wie der Wetterfrosch persönlich. Ach so, meine Reifen wechsele ich noch immer selbst. Mit Wagenheber, Radkreuz und Drehmomentschlüssel sind die zwanzig Radschrauben zwar nicht leicht zu bändigen, aber immerhin kann ich so gleichzeitig einen Blick auf die Bremsen, Bremsscheiben und Stoßdämpfer werfen. Dafür sind jetzt meine Knie wieder für ein paar Tage völlig lädiert. Aber das ist eine andere Geschichte.

Geschrieben am 17.03.2015 um 20.04 Uhr von CeKa
in Männersache



Fix und alle ...



... sind wir gestern aus einer Großveranstaltung im Haus heraus gegangen. Freiwillig machen wir nun schon zum fünften Mal bei einem großen Trödelmarkt im Haus mit, in dem wir wohnen. Der Verein bietet traditionell privaten Trödlern zweimal im Jahr die Möglichkeit, sich Tische zu mieten und ihren Kram anzubieten. Und da helfen wir eben mit.

Meine Erfahrungen als Marktmeister und Stadtsheriff sind natürlich ebenso willkommen wie die von Schatz als Küchenlogistikerin und Organisateurin für den Verpflegungsbereich. Das heißt aber auch, dass wir gestern von 6.30 Uhr bis 17.30 Uhr auf den Beinen waren und ohne Pause geregelt, gestanden, gemacht und getan haben. Volles Programm, voller Einsatz mit all den anderen Helfern zusammen.

Wieder einmal haben wir eine schier unglaubliche Meisterleistung im Ehrenamt vollbracht und für heute bleiben nur noch kleinere Putz- und Reinigungsarbeiten übrig. Mit dem restlichen harten Kern der Organisatoren waren wir gestern Abend noch auswärts essen und haben uns bedienen lassen, nachdem wir den ganzen Tag Bedienende waren.

Jetzt, am anderen Morgen, schmerzen alle meine Knochen und ich werde heute wohl nicht ohne ein passendes Medikament auskommen. Über den Tag habe ich natürlich zu wenig gegessen und getrunken und die Folge ist, dass sich der olle Gichtzeh, der sich vor genau 10 Jahren zum ersten Mal meldete, wieder Aufmerksamkeit einfordert. Trotz alledem sind wir stolz darauf, solche Glanzstücke noch abliefern zu können. Und dass wir einen tollen Kontakt zu jungen und alten Menschen gleichermaßen haben. Auch wenn ich inzwischen nach solchen riesigen Aktionen lieber frei nehme, um mich einen Tag lang zu erholen. Man(n) wird ja älter. Doch ich brauche auch die Aktion in der Freizeit, bei der ich mich körperlich fix und alle mache, die Seele aber tief erfüllt wird.

Das ist mein persönlicher Weg aus den tiefen schwarzen Löchern. Denn vor 12 Jahren war alles noch gar nicht so hell und freundlich in mir wie jetzt. Auch das habe ich geschafft. Und dafür brauche ich solches Engagement, damit es auch nie wieder passiert.

Geschrieben am 16.03.2015 um 06.06 Uhr von CeKa
in Tagesblog



So ein freier Sonnabend ...



... dient der Erholung. Mit solchen Arbeiten, die ich in der Woche am Arbeitsplatz eben nicht mache. Handwerkliches, damit der Kopf auch mal zur Ruhe kommt und die Hände was zu tun haben.

So blicke ich heute auf eine neu verschlauchte Profi-Kaffeemaschine für 40 Liter Kaffee in 30 Minuten zurück. Schläuche ausbauen, neue Schläuche besorgen, passend zuschneiden und einbauen. Und den dicken Trumm wieder an Ort und Stelle bringen.

Dann habe ich das schöne Wetter genutzt, endlich ein Vordach über die Café-Tür gebaut. Drei Stunden Arbeit waren das. Aber um es mit den Worten eines Kunden bei OBI zu sagen: "Da kann man ein Kamel dran aufhängen." Zumindest ist das neue Dach kaum sichtbar. Vermutlich bis es wegen der Bäume grün wird.

Meine Werkstatt habe ich aufgeräumt und der Jugend alte PCs geprüft und bewertet. Jetzt lagert aus beiden Aktionen wieder ein Haufen Schrott in der Werkstattecke auf meine Abfuhr.

Eine Notbeleuchtung habe ich auf Bitten unseres weit über siebzig Jahre alten Hauselektrikers geprüft, neu eingestellt und wieder montiert.

Und Schatz hat die erste Gartenarbeit in der Sonne genossen, nachdem ich sie zwischendurch von der Arbeit abholen konnte. Gemeinsam haben wir den ewigen Kampf gegen das Moos aufgenommen und jetzt sieht alles ganz weiß aus, wie verschneit. Aber das lenkt keineswegs vom erfüllten Tag und den jetzt wunderbaren Sonnenuntergang ab. Wir schlemmen jetzt Eintopf mit selbst gemachtem Krautsalat zum Nachtisch. Oder zum Vornachtisch, weil im Kühlschrank noch Wackelpudding wartet.

Ich esse jetzt und bin bestimmt um 21 Uhr im Bett. Ich fühle mich kaputt wie in der Woche auch, aber im Hirn und in der Seele deutlich gelöster als sonst. Und ich habe Rücken wie immer. Aber das kennen wir ja. Draußen schien die Sonne und das zählt.

Geschrieben am 07.03.2015 um 18.26 Uhr von CeKa
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Schuldenfrei



Ich bin mit dem heutigen Tag endgültig schuldenfrei. Die letzte Rate der Gerichtskostenhilfen aus meinen schlechten Zeiten sind bezahlt.

Ich habe gelernt und führe auch jetzt weiterhin ein Guthabenkonto ohne jeden Dispositionskredit. Es gibt keinen Kauf mehr, für den kein Geld vorhanden ist. Ein Leben ohne Kredite ist möglich und erstrebenswert. Auf der Strecke geblieben sind 259.000 Euro an Banken und eine Bank selbst.

Mit Sicherheit werde ich nie wieder ein Haus bauen und voll finanzieren lassen. Ich war ein Idiot. Und ich habe gelernt, was Konsumwahn alles zerstört und wofür er ein Ausgleich ist.

Es ist vorbei.

Geschrieben am 02.03.2015 um 17.09 Uhr von CeKa
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Hauströdel



Wir haben einen Hauströdelmarkt veranstaltet. Alles Gedöns, das seit zwei Jahren in den Umzugskartons schlummert wurde verkauft. Oder an die Jugend im Haus, die am 15.03.2015 mit den Erwachsenen den großen Trödelmarkt beschickt, gespendet. Oder eben entsorgt.

Wir haben also gestern und heute geschleppt, aufgebaut und bestimmt neun Meter Stand mit allerlei Nebenschauplätzen hergestellt. Es wurde ein sehr übersichtlicher und gemütlicher Verkauf von acht Uhr bis 14.00 Uhr. Danach wurde sortiert, der Jugend bereit gestellt und das Auto gefüllt. Ein Kombi voller ehemals so wertvoller Dinge liegt jetzt in den Müllcontainern des Recyclinghofes. Wir haben lediglich zwei leere Waschkörbe und eine leere IKEA-Kartonage wieder nach oben geschleppt. Der Rest ist weg!

Als wir vorhin den Heimweg antraten, sinnierten wir über den Erlös des Ganzen und damit der Tatsache, dass wir wir mit dem heutigen Erlös die letzte Anschaffung für den Garten wieder erwirtschaftet haben. Viel mehr berührte uns allerdings, dass wir eine riesige Menge Altlasten (wir sprechen hier von gut zwei Kombis voller Dinge) losgelassen und losgeworden sind.

Beim Entsorgen sind uns noch mehr ungebrauchte Möbelstücke aufgefallen, die wir oben auf dem Boden eingelagert hatten und nicht mehr nutzen können. Das wird noch einmal ein Auto voll und dann war es das in Sachen Entrümpelung nach Umzug. Vor allen Dingen ist jetzt Raum auf dem Boden, und alles kann in den Regalen vernünftig abgestellt werden.

Jetzt müssen nur noch demnächst meine alten Papiere dran glauben. Ich werde die vier Kartons mit Unterlagen aus den Scheidungen, der Insolvenz und den anderen Dingen meines Lebens ebenfalls sortieren und vernichten. Es wird ein Aktenordner übrig bleiben und der ist wichtig, falls mir mal etwas passiert oder ich sterbe. Irgendwann wird es auch dazu hier einen Eintrag geben. Also zum Ende aller Papiersammlungen, nicht zum Tod. :)

So, wir sind erschöpft, gleich gibt es Essen und dann wird nichts mehr getan. Füße hoch, Klappe halten und morgen ist auch noch ein Tag.

Geschrieben am 28.02.2015 um 16.41 Uhr von CeKa
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Da kannst du ein Buch mit füllen



Wenn ich manchmal daheim und unter Freunden von meiner Arbeit berichte (selbstverständlich anonymisiert, ohne Namen und ohne Chance, Betroffene zu recherchieren), dann ernte ich Kopfschütteln und häufig den Satz "Damit kannst du ein Buch füllen.".

Könnte ich, mache ich nicht. Der Schutz derer, mit denen ich tagtäglich zu tun habe ist mir wichtig. Und doch erlebe ich jeden Tag wieder, wie unsagbar übel machen Menschen mitgespielt wird. Ohne die häufig auch andere Realität aus den Augen zu verlieren, sträubt sich doch mein Gefühl gegen Ungerechtigkeiten, die von Menschen gemacht werden.

Da wäre zum Beispiel der Arzt, der seinen wahrhaftig armen Patienten die Medikamente ausschließlich auf Privatrezept verschreibt. Die Begründung ist, man glaubt es kaum, "weil die Krankenkasse ihm zuviel abziehe, wenn er Kassenrezepte ausstelle." Die Menschen, die mir gegenüber saßen, lebten von Hartz IV und wurden natürlich nicht von der Zuzahlung befreit. Es gab ja keine Kassenrezepte, wo es welche hätte geben müssen.

Das ist nur eine von vielen Geschichten, die es mir bewusst machen, dass wir in unserer Gesellschaft noch ganz viel daran arbeiten müssen, sozial zu werden. Unabhängig vom Glauben, Aussehen, Alter, Geschlecht und Herkunft unseres Gegenübers. Manchmal denke ich, dass es doch nicht sein kann, dass es in unserem Land noch immer solche rücksichtslosen Idioten gibt, die jeden beschupsen wo es nur geht. Wir sind doch das Land der Spenden und des sozialen Engagements! Und dann höre ich die nächste Geschichte und sitze da mit aufkochender Wut im Bauch, weil ich Ungerechtigkeit nicht leiden kann.

Nein, diese Geschichten kommen nicht in ein Buch. Es würde depressiv machen.

Geschrieben am 25.02.2015 um 21.14 Uhr von CeKa
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Marmorkuchen



Heute heißt er Marmorkuchen. Wie er früher hieß, das weiß ich nicht mehr. Aber ich mochte ihn. Damals, bevor ich aufhören musste, Kuchen zu essen. Aufhören, weil ich mir im Laufe meiner Vergangenheit den Magen zerstört habe und fieses Sodbrennen mit Magenschmerzen bekomme, sobald ich Kuchen esse. Und andere Dinge. Aber das ist eine andere Geschichte.

Marmorkuchen also. Ich mochte Marmorkuchen und ganz besonders gern die dunklen Teile darin. Am liebsten sogar dann, wenn sie wegen zu vieler Schokolade ganz dicht und keineswegs fluffig waren.

Heute buk ich wieder einen Marmorkuchen. Für die Frau an meiner Seite und die Männer, die morgen hier am und im Haus arbeiten. Ich backe gern einen solchen und andere Kuchen. Auch wenn Frau das erst heute beim Abholen von der Arbeit mit den Worten kund tat "Du backst heute noch einen Kuchen für morgen!" Gesprochen mit drei Ausrufezeichen hinter dem Satz. Allerdings weiß sie auch, wie gut der Kuchen schmeckt und wie gern ich backe. Für andere Leute, nicht für mich.

Und bevor jetzt der virtuelle Heiligenschein rausgekramt und mir aufgesetzt wird: Ich backe mit Backmischung. Ich könnte zwar auch nach Rezept backen, bin dazu aber meist und das zu 99 Prozent zu faul dazu.

Für alle jungen und unerfahrenen Wunschbäcker von Kuchen: Leute, es ist total einfach, wenn man das macht, was auf der Packung steht. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Haltet euch bedingungslos an die Vorgaben und alles wird gut. Lasst den Kuchenteig nur nicht eure Zweifel spüren *mit beschwörenderStimmesprich*. :)

Geschrieben am 20.02.2015 um 21.17 Uhr von CeKa
in Männersache



Feiertage



Das Schöne am Leben in Nordrhein-Westfalen sind nicht nur die kulturellen und landschaftlichen Erlebnismöglichkeiten, sondern auch die Mischung aus Toleranz in Sachen Religion und der Menge an christlichen, gesetzlichen und regionalen Feiertagen. So also auch am Montag, wenn selbst hier in Wuppertal der Geschäftsbetrieb ab Mittag eingestellt wird. Rosenmontag ist selbst hier im Bergischen Land, an der Grenze zwischen Rheinland und Westfalen, ein beinahe Feiertag.

Ich, als unterkühlter und karnevalistisch völlig abgewandten Ursprungs-Norddeutscher, übernehme freiwillig den morgen Vormittag vorgeschriebenen Notdienst im Betrieb und lasse den anderen Mitarbeitern gern ihren freien Tag. Dass mir dabei alle geleisteten Arbeitsstunden gut geschrieben werden, finde ich prima. Das heißt nämlich, dass ich an einem anderen Tag einfach einmal der Arbeit fernbleiben darf.

Erfahrungsgemäß ist so ein Dienst recht interessant und ich schaffe so einige Dinge, die sonst noch ein wenig länger zur Erledigung brauchen würden. Nächster Feiertag ist Karfreitag. Aber der ist ja bundesweit. Da habt Ihr also auch etwas von.

Anders war es nämlich überhaupt in Niedersachsen. Das ist eines der Bundesländer mit der geringsten Anzahl an Feiertagen. Aber ich kann euch sagen, auch damit kommt man klar. Mir ist jedenfalls noch niemand begegnet, der wegen der Zahl der Feiertage umgezogen wäre. Der müsste dann allerdings auch nach Bayern ziehen und wer will das schon? ;-)

Geschrieben am 15.02.2015 um 11.22 Uhr von CeKa
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