Nr. 4



Der Kater lauert gerade Maus Nr. 4 in diesem Sommer auf. Ich glaube, ich brauche mal ein Schild. Immer in der Hoffnung, dass die kleinen Selbstmörder auch unsere Sprache verstehen. Immerhin verstehen sie ja auch die Kletterwege des Wassers in unsere Wohnung. Die nutzen sie nämlich für das Eindringen in unser Zuhause mit der Absicht, sich vom Kater morden zu lassen.

Kein Zutritt für Selbstmörder


Hach, es ist eben ein typisch deutsches Schild, nicht wahr?

Geschrieben am 02.07.2015 um 20.31 Uhr von CeKa
in Viechereien



Drei Tage



Irgendwo her habe ich es gelernt. Die Sache mit den drei Tagen. Ich warte nämlich immer drei Tage ab. Also, bei Krankheiten und anderen Körperstörungen zumindest klappt das gut.

Muskelkater?
Drei Tage warten, langsam und stetig in die Gänge kommen und am vierten Tag ist alles, als wäre nichts gewesen.

Mies überanstrengt und das ganze Knochen- und Gelenkgerüst kreischt vor Schmerz, dass ich mich nicht mehr bewegen kann?
Drei Tage Tabletten und der Urzustand mit dem üblichen Dauerweh ist zurück.

Gichtanfall wie vorgestern Nacht?
Nun, was soll ich sagen ... :)

Schwere Entscheidungen zu treffen?
Kein Problem, drei Nächte drüber schlafen und nachdenken. Danach herrscht Klarheit, die ich dann auch prima verantworten kann.

Halbtote Maus irgendwo vom Kater in der Wohnung versteckt?
Einfach drei Tage warten und das Tierchen stinkt so sehr, dass es leicht zu orten ist. Nee, war ein Scherz, könnte aber klappen. Bisher finden wir sie eher wegen der angestrengten Starrerei des Katers unter bestimmte Schränke.

Alles was sich nach drei Tagen nicht zum Guten verändert hat, muss bekämpft, behandelt oder fallen gelassen werden. Manchmal reicht auch schon ein Tag oder eine Nacht und alles wird gut. Eine prima Regel, finde ich. Natürlich warte ich nicht drei Tage lang, wenn das Blut aus meinem Körper spritzt. Es geht ja auch kürzer, wie gesagt.


Geschrieben am 30.06.2015 um 21.05 Uhr von CeKa
in Männersache



Was bisher geschah



Nun ist es schon wieder mehr als einen Monat her, dass wir zwei uns haben "zusammenschreiben" lassen. Geändert hat sich nichts, noch nicht einmal die Steuerklassen. Das dauert hier in der Stadt nämlich mindestens drei bis vier Monate und Nachfragen werden als lästig und unnötig betrachtet. Ändern wird sich ohnehin im Nettogehalt bei uns beiden nichts, es bleibt also eine Formalität.

Zwischendurch gab es Vorstandsarbeit im Verein, der Arbeitsplatz braucht meine ganze Aufmerksamkeit und mehrere Projekte für später sind noch in gedanklicher Arbeit.

Viele große und kleine Veranstaltungen im Haus haben unsere Mitarbeit und Koordination gefordert und den Abschluss bildete dann am Freitag das gemeinsame Essen der Mitarbeiter. Ich hatte mich freiwillig zum Grillen gemeldet und es ist eine in mir schon Stolz weckende Leistung, wenn ich 35 Bratwürste zeitgleich punktgenau zum Essen fertig hatte.

Gestern haben wir dann eine Küche für Freunde aufgebaut. 11 Stunden anstrengende Arbeit und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wobei ich langsam merke, dass ich zu alt und zu kaputt für solch lange Aktionen bin. Die gestrigen Schmerzen, gerade im Lendenwirbelbereich, waren nicht von schlechten Eltern. Dort, wo ohnehin damals die Bandscheibenvorfälle sich ausgetobt haben, bleibt die Stelle eben immer schwach. Muskelkater ist nicht schlimm, den kann ich leiden.

Wobei ich heute, nach einer gut und fast durchgeschlafenen Nacht, wieder emotional gut drauf bin und fröhlich die heilenden Pillen eingeworfen habe. Schließlich geht das Leben weiter und heute ist noch das "Draußen" dran. Wir haben hier ja so eine "Rollator" genannte Kehrmaschine, hinter der ich prima gleichzeitig reinigend ums Haus spazieren gehen kann.

Bei den ganzen Bauarbeiten hier und dort stellte ich gestern auf der Rückfahrt fest, dass es schon eine Menge ausmacht, wenn man das richtige Werkzeug hat. Der Maschinenpark, den wir gestern mitgenommen hatten, war sehr gut ausgestattet und auch dringend nötig. Selbst Kleinkram wie der richtige Hammer, das richtige Sägeblatt und die passenden Dübel machen das Leben und bauen leichter. Ich frage mich bloß immer wieder nur, warum Leute in die oberen Geschosse ziehen, wenn wir helfen. :)

So, ich esse jetzt mal ausnahmsweise etwas am frühen Morgen und dann geht es raus in das schöne Wetter. Hier scheint die Sonne wie verrückt und die Vögel machen einen Lärm, als gäbe es kein Morgen.

Geschrieben am 28.06.2015 um 09.10 Uhr von CeKa
in Tagesblog



Normalerweise ...



... sollte man solche Bilder nicht bloggen. Aber der Fotograf hatte sich solche Mühe damit gegeben, auch das letzte Detail meiner Kronen aus dem Jahr 1995 abzulichten. Da konnte ich einfach nicht widerstehen.

Dalachta


Und da dieser Blog ohnehin durchaus dazu neigt, dass ich mich zum Klops machen darf, sei es also doch gezeigt. Glückwünsche zur erfolgreichen Gewichtszunahme, den immer noch überaus haltbaren Kronen in noch immer glänzendem Chromsilber und Fragen zum Inhalt des geheimnisvollen Umschlags nehme ich gern entgegen.

Ebenso natürlich tröstende Worte wie "Es gibt Schlimmeres!" und "Kann ich die Kontaktdaten vom Fotografen haben?". Der war nämlich wirklich gut und die würde ich auch gern geben.

Mehr schreckliche Bilder hat es aber nicht in der Serie. Aber Volltreffer müssen ja schließlich gezeigt werden.

Geschrieben am 09.06.2015 um 20.49 Uhr von CeKa
in Tagesblog



Ich esse jetzt ...



... Hochzeitssuppe. Passt ja irgendwie noch.

Wobei diese Variante kein Vergleich zur echten Hochzeitssuppe ist. Aber unsere Hochzeit bot ja auch keinen Vergleich zu anderen Hochzeiten. :)

Gestern waren wir übrigens bei dem Mann, zu dem angeblich alle Leute nur kommen, weil er so gut tanzen und reden kann. Wir aber nicht, wir sind nur seiner Lieder wegen erschienen. Wobei gestern in Bonn wesentlich weniger Menschen das Steigerlied mitgesungen haben als damals auf Schalke.

So, mein Essen ist fertig. Schatz wühlt noch in den Außenanlagen und wird sich vermutlich nachher mit dem gestern selbst gebackenen Kuchen gustatorisch befriedigen. Ich war schon draußen ackern und genieße jetzt mein Süppchen. Bis demnächst wieder.

Geschrieben am 31.05.2015 um 13.15 Uhr von CeKa
in Tagesblog



Aller guten Dinge sind drei



"Aller guten Dinge sind drei" sagt ein altes deutsches Sprichwort. Was ja im Grunde bedeuten soll, dass von jedem Ding oder jeder Tat nur oder mindestens drei hintereinander gut verlaufen oder sein sollen. Dieses Sprichwort wird jedoch im deutschen Sprachgebrauch häufig anders genutzt. Man sagt obigen Satz nämlich auch dann, wenn man zuvor zweimal etwas schlecht gemacht hat und nun beim dritten Anlauf alles gut sein soll.

Insofern bin ich dieses Mal guter Erwartung, dass nach zwei gescheiterten Ehen die am 22.05.2015 mit Schatz geschlossene nun bis zu meinem Tode hält. Ich habe dieses Mal keine Bedenken, die ich aus irgendwelchen Gründen zurück geschoben habe. :)

Geschrieben am 26.05.2015 um 01.48 Uhr von CeKa
in Männersache





Mal wieder häufen sich die Anfragen von (Schein)Firmen, die in diesem Blog werben wollen. Klare Antwort: Nö, ist nicht. Punkt.

Kommentarspam für Firmen ermahne ich erst mit Hinweis auf Geld von den gemeinnützigen Verein, den ich unterstütze und *zack* melden die sich nicht mehr. Was für eine Seuche der Neuzeit!

Ihr Werbefuzzis, ich könnte euch hier ein paar Dinge nennen, die die Leute unter mir gut gebrauchen könnten. Handwerker, die unentgeltlich arbeiten, Renovierungsmaterial für alle Gewerke, Geld natürlich und komplette Bühnenausstattungen oder eine mobile Bowlingbahn. Weitere Ideen liefere ich gern auf Anfrage.

Da diesen Beitrag von den Heinis ohnehin keiner liest, geschweige denn versteht oder gar befolgt, dient er zur Erbauung meiner privaten Leser. Und denen sei er gegönnt.

Geschrieben am 20.05.2015 um 19.51 Uhr von CeKa
in Tagesblog



Und dann gab es da wohl irgendwann ...



... in ferner Vergangenheit mal ein Wochenende, an dem mir langweilig war. Gab es das? Ich habe keine Ahnung mehr, wann das gewesen sein soll.

Vorletztes Wochenende gab es bei uns im Haus ein großes Konzert. Wir natürlich mittenmang, man ist ja der Kunst gegenüber sehr aufgeschlossen. Ein Männergesangverein gab zum Besten, was unter die Rubrik "Frühling für ältere Menschen" fiel. Letztes Wochenende brachten eine Band und zwei Chöre die Zuschauer vor der Bühne zum Tanzen. Wir zwar nicht beim Tanzen dabei, doch immerhin im Hörgenuss. Auch wenn wir beide gruselig erkrankt waren und zum Teil noch sind. Schwitzen soll ja gut sein, wenn man erkältet ist.

Am kommenden Wochenende habe ich dann mal für alle Freunde, Bekannte und Interessierte ein Reinhard Mey-Double eingeladen, bei uns zu singen und aus dem Leben des großartigen deutschen Sängers und Komponisten zu erzählen. Da freue ich mich ganz besonders, solche tollen Menschen dann präsentieren zu können.

Und am nächsten Wochenende sitzen wir dann gemütlich beisammen und feiern unseren gemeinsamen 110. Geburtstag. Für mich ist das im Dezember irgendwie doof geworden, seitdem wir hier wohnen und im Mai noch lange abends auf dem Hof sitzen können. Ich werde noch ein wenig Holz besorgen und dann füllen wir die bewährte Feuerschale mit schön knisterndem Lagerfeuer. Das sind dann die Abende, die für alle Gartenarbeit und das ganze Drumherum entschädigen.

Übernächstes Wochenende werden wir dann wohl ... ach, ich plane nur in geringem Maß. Es ist gut so, wie es ist, auch wenn es manchmal viel ist. Da ist die normale Arbeit, die mich mit ihren 39 Stunden wöchentlich zwar nicht körperlich belastet, jedoch emotional mächtig anstrengt. Dann noch die Pflege dessen, was uns Spaß macht, auch wenn es uns Spaß macht. Schließlich sind es die eigenen Ansprüche, die es zu erfüllen gilt. Und am Ende des Tages sollte ja auch noch ein Stückchen Schlaf möglich sein.

Was mir immer wieder fürchterliche Freude bereitet ist, wenn es flutscht. Wenn alles so klappt, wie ich es mir ausgedacht habe. Obwohl ich mit den Jahren sehr geduldig geworden bin. Auch mit mir. Und ich erkenne immer besser meine Grenzen. Was nicht bedeutet, dass ich sie nicht ab und an überschreite. Um auszuprobieren, was passiert. Wenn ich darüber nachdenke, was ich heute alles bewältigt bekomme ohne ins Chaos und in die Verzweiflung zu fallen, dann bin ich schon sehr zufrieden. Es gibt allerdings viele Vorhaben, die werde ich leider in diesem Leben nicht mehr schaffen. So vermute ich es einfach. Im Grunde ist das aber auch egal. Ich hatte alles und ich habe alles, was ich zum angenehmen Leben benötige. Was brauche ich mehr, ohne das ich nicht leben wollte? Nichts.

So, das wollte ich mitteilen. Schließlich ist das hier noch immer ein sehr persönlicher Blog. Auch wenn große Teile meines Lebens inzwischen ungebloggt stattfinden (müssen). Wobei ich inzwischen darüber nachdenke, einige Jahre dieser Historie aus dem Licht der Öffentlichkeit verschwinden zu lassen. Einfach weil sie vorüber sind, abgehakt und eine Vergangenheit darstellen, die schon lange keinen Einfluss mehr auf mich hat. Ich überlege noch. Auch so etwas: Ich überlege mehr, bevor ich etwas mache. Manchmal reicht das noch immer nicht und ganz besonders mein loses Mundwerk fällt ab und an unangenehm auf ... aber das wird bestimmt auch noch. Bisher habe ich alles erreicht, was ich erreichen wollte. Warum nicht auch das noch?


Geschrieben am 12.05.2015 um 18.41 Uhr von CeKa
in Tagesblog



Nichts bleibt wie es war



In den Anfängen der 80er Jahre war ich zuletzt in den Niederlanden. Seit ich in NRW wohne, höre ich Gerüchte darüber, wie einfach es doch wäre, mal eben über die Grenze zum Einkaufen und Urlauben zu fahren. Zugegeben, einfach ist es. Mehr aber auch nicht.

Um es kurz zu machen: Das war nichts mehr für mich und meinen Geldbeutel.

Am Strand ist es kalt


Am Strand war es saukalt und sehr zugig. Was meiner Erkältung zwar recht gut tat, meinem Gemüt aber einige Anstrengung abverlangte. Und es lag eine unziemliche Menge Müll herum. Allerdings auch eine auffallend große Menge an Stabmuscheln. Hübsch anzuschauen waren die.

Neuer alter Glanz


Das Hotel befand sich im Umbau, was ein wenig Verständnis abforderte. Verständnis für Arbeiten ab 07.00 Uhr in der Frühe mit Anreise der Handwerker ab 06.30 Uhr. Das machte mir nichts. Dass allerdings die Mäuse Reißaus nahmen und in der ersten Nacht unter meiner Zimmerdecke Auswege frei knabberten, war nicht so hübsch. Am anderen Tag also Umzug in ein anderes Zimmer.

Dort ratterte die Heizung wie ein Maschinengewehr alle zwei Stunden für gute 10 Minuten. Ebenso laut, selbstverständlich. Bis ich die Ursache lokalisiert hatte und kurzerhand dem Thermostaten den Hals umgedreht habe. danach war die Heizung aus und Ruhe eingekehrt. Der Lüfter im bad hat dafür auch keine Funktion im fensterlosen Nassbereich gezeigt. 'Nach dem Duschen war das Bad komplett überschwemmt, was spätere Toilettengänge zum nassen Abenteuer machte.

Dafür wanderte die, zugegeben saubere, Matratze in der Nacht unter mir Richtung Ausgang. Was aber wegen meiner Erkältung nicht so schlecht war, eil ich ohnehin alle paar Stunden vom eigenen Husten oder trockenem Mund wach wurde. Man bekommt mit der Zeit Routine im Matratzenrücken.

Gerade als ich mich eingewöhnte, zog über dem Zimmer eine Elefantenfamilie mit schwacher Blase ein. Oder waren es Dinosaurier mit je zwölf Füßen? Es bebten die halbe Nacht Decke und Wände, abgesehen von immensen Trampelgeräuschen. Welche aber die feiernden Gäste auf der Straße keineswegs davon abhielt, mir die Wahl zwischen Schlafen trotz Lärm und Ersticken bei geschlossenem Fenster zu belassen. Nun ja, der uralte Charme des Hotels wurde neu hergestellt und das Frühstück für 14,50 Euro pro Person bestand aus nicht mehr als dem Notwendigsten. Wert war es meiner Meinung nach maximal 4,50 Euro. Das war aber insgesamt ein für mich neues Problem in den Niederlanden. Nichts mehr mit "mal eben schnell" etwas essen. Es ist sauteuer geworden, dieses Land. Unter 50 Euro für zwei Personen normal essen zu gehen ist fast unmöglich.

Alles Käse oder was


Man scheint brutal auf Tourismus ausgerichtet zu sein und das zeigt sich in den Preisen. 450 Gramm Käse für 6,00 Euro. Eine Schale mit 200 Gramm gebackenen Fischstücken für 7,10 Euro. Markenklamotten und Trittbrettfahrerläden dicht an dicht und Preise, die nichts mehr mit Schnäppchen zu tun haben. Einkaufen für den Luxus allerorten, so schien es mir. Touristenattraktionen wo es nur geht und ansonsten wenig Möglichkeiten, ganz normal einzukaufen. Kaffee kostet inzwischen genau so viel wie bei uns und das Tanken ist auch nicht mehr anders gestaltet. Sogar die Abzocke mit drei Sorten Diesel ist in den Niederlanden angekommen.

Wenigstens große Blumen hat es manchmal


Die Blumen sind im Züchterland selbst teurer als bei uns. Alles scheint auf den Export ausgerichtet zu sein, denn überall sieht man auf den Restauranttischen und umzu ausschließlich Kunstblumen. Immerhin sind manche der berühmten Tulpen so groß, dass sie Schäferhundgröße erreichen. Wofür auch immer man das brauchen könnte. Mitbringen konnte ich keine Zwiebeln, ohne meine Brieftasche mit schlechtem Gewissen zu belasten.

Das Sightseeing in Amsterdam begann mit dem Abenteuer eines defekten Bremslichtschalters. Nach Notruf bei der (auch im Ausland kostenlosen) Skoda-Hotline war eine Werkstatt rund 10 Kilometer vom Standort entfernt binnen einer Stunde in der Lage, den Schalter auszutauschen. Rund 60 Euro kostete der Spaß und das war mal deutlich günstig. Das Parkhaus, das ich vorher aufsuchte, um zu telefonieren, hat mich für 20 Minuten Aufenthalt 3,10 Euro gekostet.

Bei der Grachtenrundfahrt hat dem Schiffsführer ein anderes Bott die Vorfahrt genommen und es kam zum einem Unfall. Unser Bott hat das andere Boot gerammt und auf die Bugspitze genommen. Kein Personenschaden, aber eine gute halbe Stunde Wartezeit bis zur Klärung der Versicherungsangelegenheit war nötig.

Amsterdam ist noch immer schmutzig, Den Haag noch immer langweilig und man spricht inzwischen bei den jungen und mittelalten Bedienungen in den Restaurants und Läden kaum noch Deutsch. Selbst im VVV, dem Touristenbüro mag man lieber Englisch als Deutsch reden. Ich kam mir also eher vor wie in England und plötzlich passt alles. Die Preise, das schlechte Essen, die engen Straßen und das Aussehen der renovierten Innenstädte. Alles eben mehr britisch als niederländisch. Man passt sich an und insgesamt bemerkte ich wieder, dass wir Deutschen auf verdammt hohem Niveau jammern.

Ich bin einen Tag früher abgereist als geplant. Was jetzt der Wochenkarte für das Parkhaus mit knapp 65 Euro nicht wirklich weh getan hat. Es waren teure vier Tage, die ich nicht wiederholen werde. In Deutschland haben wir auch schöne Strände.

Geschrieben am 03.05.2015 um 09.48 Uhr von CeKa
in Reiseberichte



Weg



Ich bin dann mal ein paar Tage weg.

Keine Arbeit und vielleicht ein Stückchen kalte Meerbrise um die Nase wedeln lassen. Dem Katz wird es hervorragend gehen, wenn ihn der schnarchende Kerl nicht immer wieder aus dem Bett schmeißt.

Haus, Wohnung und Viech brauchen sich nicht umgewöhnen. Nur mein Rücken vermutlich wieder mal. Aber das kenne ich inzwischen schon reichlich. Seminarerfahrung eben.

Bis später denn mal.

Geschrieben am 28.04.2015 um 09.06 Uhr von CeKa
in Tagesblog



Ältere Beiträge

Powered by Nucleus CMS. Clean Skin by WillyP's Nucleus Skins.