Ungewohnt und begeistert



Der neue Wagen, er flösst mir Respekt, Begeisterung und so manches Gefühl von "Ach, wie schön" ein. Es sind die Kleinigkeiten, an denen ich mich erfreuen kann.

So will ich mich nicht über die neue Form des Octavia auslassen, die mich als Freund von kantigem Äußeren schon erfreut hatte, bevor wir ihn kauften. Auch gewöhne ich mich langsam auch an das zarte "Cappucino beige" als Farbe zwischen silber und etwas Anderem.

Nein, es ist der niedrige Kofferraum, der mir noch größer als der Vorgänger erscheint. Mehr Halteösen für die Ladungssicherung, ein fester Griff für die Kofferraumklappe und mitgelieferter Verbandkasten und Warndreieck am festen Platz. Es ist der leise Motor, der mich so sehr irritiert, dass ich manchmal denke, er läuft gar nicht. Ich schalte am Lenkrad das Radio, das eigene Telefon, das Radio und meine mp3-Sammlung. Mit dem Tempomaten sorge ich dafür, dass ich auf langweiligen Stadt- und Landstrecken nicht geblitzt werde. Alles ist serienmäßig und die normale Ausstattung.

Wir haben vorn eine Mittelarmlehne und hinten auch eine. Becherhalter, ein gekühltes Handschuhfach, ein Ablagefach über dem Spiegel, eines für den Fahrer hinterm Lenkrad und eine Aufbewahrung für die Warnweste unterm Fahrersitz sind die vielen Kleinigkeiten, die man schon nach drei Tagen nicht mehr missen möchte. Da fallen die für Fahrer und Beifahrer getrennt regelbare Klimaanlage und der größere Platz trotz noch weiter zurück schiebbaren Vordersitzen auf den Rücksitzen kaum noch auf. Kein Antenne kann mehr abbrechen und die kleinen Blinkleuchten in den Spiegeln lassen mich noch immer denken, da wäre ein anderes Auto neben mir.

Die elektronischen System mit ihren Abkürzungen wie ABS, ESP und ASR machen sich erst dann bezahlt, wenn es nötig wird. Sicher ebenso wie die Reifendrucküberwachung und das Tagfahrlicht. Es sind die vielen kleinen und großartigen Dinge, die mich erfreuen. War ich mit dem vorigen Fahrzeug schon im Gefühl von Luxus gegenüber dem Golf, dann bin ich es nun erst recht. Auch wenn es ein einfaches Serienmodell ist, was wir da fahren.

Über den Benzinverbrauch kann ich noch nichts berichten, denn noch ist der Tank mit der ersten Betankung gefüllt. Der Bordcomputer meint zum bisherigen Verbrauch im Stadtverkehr "7.4 l". Mal schauen, ob er ebenso flunkert wie das Gerät im alten Wagen. Ich werde berichten.

Geschrieben am 24.07.2015 um 13.57 Uhr von CeKa
in Männersache



Die Begegnung



12 und 13


Der traurigste Moment im Leben eines Mannes, verbunden mit dem schönsten Moment: Die Begegnung von Nr. 12 und Nr. 13.

Mach´s gut mein großer Blauer und diene deinem neuen Besitzer noch viel tausend Kilometer. Willkommen Neuer, auf eine schöne Zeit miteinander!



Geschrieben am 22.07.2015 um 22.21 Uhr von CeKa
in Männersache



Der Abschied naht



Wieder einmal heißt es Abschied nehmen. Ein treuer Gefährte wird uns im Laufe der nächsten sieben Tage verlassen. Ein Anderer nimmt seinen Platz ein und wird die Nummer 13 in meinem Leben werden.

Der Erste war ein Renault 6 in laubfroschgrün und mit Revolverschaltung.

Mein erstes Auto


Das war 1982, als Führscheinneubesitzer. Er starb auf der A7 in Fahrtrichtung Hamburg an einem Kolbenfresser. Ihm folgte ein Ford 17 M, dem nur ein kurzes Leben in meinen Händen beschert war. Denn ihm fehlte eine wesentliche Eigenschaft, der TÜV. Mir fehlte ebenfalls eine wesentliche Sache, nämlich Geld für die Reparatur. Wir schieden in Frieden und mit einem weinenden Auge. Er blieb auch mein einziger Ford, wie vorher der Renault auch nie wieder ein Geschwisterchen bekam.

Nummer drei war ein Opel Ascona A mit Rennwagendesign. Ein schreckliches Auto, aber schnell. Der Heckantrieb hat mich im Winter wahnsinnig gemacht und sein Tod auf der A 7 zwischen Flensburg und Hamburg war eher eine Erlösung. In voller Fahrt verlor er Teile des Getriebes und der Schaltknüppel rauschte Richtung Dach. Anschließend fuhr ich längere Zeit erst einmal nur Kranken- und Rettungswagen.

Nummer vier war nach dem Autobianci Abarth (ein abartiges Auto fand ich damals) ein roter VW Golf S mit 70 PS. Der war richtig prima und der Beginn einer VW-Beziehung, auch wenn ich das damals noch nicht wusste.

Es folgte ein niegelnagelneuer Peugeot 205 in grau mit 60 PS aus einer 2 Liter Dieselmaschine. Feines Auto und als Fünftürer sogar als Familienkutsche mit meinem damals frisch geborenen Sohn geeignet. Im Wege der Scheidung musste dann auch dieses Auto geteilt und damit verkauft werden.

Nummer 6 war für kurze Zeit ein silbergrauer Citroen CX, weil ich schon immer einen Citroen haben wollte. Dem Grunde nach ein feines Auto, nur leider mit viel Reparaturstau und somit war die Zeit miteinander nur kurz. Es begann die VW Passat Variant-Serie. Die Liebe zu diesem Auto erlebte ich mit der unmöglichen Kombination eines 55 PS, Diesel, Automatik, Variant-Passats. Ein oranges Arbeitstier und damit der Beginn einer überzeugten Freundschaft zu eben diesen Fahrzeugen.

Nummer acht, neun und zehn waren ebenfalls VW Passat Variant mit verschieden großen Motoren und in rot oder blau. Der Letzte seiner Art musste dem Hartz IV zum Opfer fallen, weil ich kein Geld mehr für die Steuern hatte.

Der letzte Passat


Danach war eine Pause in Sachen Autobesitz angesagt und die war sehr schmerzlich für mich. Dann kam unerwartet ein Familienzuschuss und der Golf III mit Automatik und einer Reparatur nach der anderen. Die Nummer elf in meinem Leben war eine Erleichterung, weil ich wieder arbeitete, aber auch eine Last in Sachen Kosten.

Der Golf, die Nummer 11


Er wurde dann vor etwas mehr als drei Jahren gegen eine Anhängerkupplung am ersten Skoda Octavia Combi getauscht. Dunkelblau und als Baujahr 2004 ohne jede Zickerei zuverlässig bis jetzt.

Der erste Skoda in meinen Händen


Klar, Bremsen, neue Reifen, ein neuer Radbremszylinder und kürzlich ein Ersatz beim Bremslichtschalter waren die Ausgaben. Doch es werden jetzt der TÜV mit vorher gemachten Bremsen vorn fällig, die Stoßdämpfer hinten, der Zahnriemen und so einige Dinge mehr zu machen sein. Die Frage war: Investieren und fahren oder als Anzahlung für ein neues Auto weggeben?

Und so wird die Nummer 13 demnächst vor der Tür stehen. Es ist wieder ein Skoda Octavia Combi, also im Grunde ein Passat Variant wie der Vorgänger und seine Vorgänger. Ein zuverlässiges Arbeitstier in der Luxusvariante. In der Anschaffung immer rund 10.000 Euro günstiger als eben der Passat und wie ich finde, mit einer deutlich besseren Ausstattung.

Wenn er da ist, zeige ich ihn. Der nächste Wagen wird noch einmal ein Kombi und danach schauen wir mal, ob wir beiden Rentner dann noch ein großes Auto benötigen. Übrigens hatten wir uns auch einen VW Multivan, also einen Bus angeschaut. Aus verschiedenen Gründen hätten wir so etwas gern gehabt. Aber der angebotene Wagen zum für uns möglichen Preis hatte keine Klimaanlage. Und ohne die werde ich kein Auto mehr dauerhaft fahren wollen. Denn das genieße ich seit dem ersten Skoda wie verrückt. Im Sommer 19 Grad und kalte Luft nach den ersten Umdrehungen des Motors.

In diesem Sinne, bis bald mit Bild.

Geschrieben am 14.07.2015 um 05.54 Uhr von CeKa
in Männersache



Nr. 4



Der Kater lauert gerade Maus Nr. 4 in diesem Sommer auf. Ich glaube, ich brauche mal ein Schild. Immer in der Hoffnung, dass die kleinen Selbstmörder auch unsere Sprache verstehen. Immerhin verstehen sie ja auch die Kletterwege des Wassers in unsere Wohnung. Die nutzen sie nämlich für das Eindringen in unser Zuhause mit der Absicht, sich vom Kater morden zu lassen.

Kein Zutritt für Selbstmörder


Hach, es ist eben ein typisch deutsches Schild, nicht wahr?

Geschrieben am 02.07.2015 um 20.31 Uhr von CeKa
in Viechereien



Drei Tage



Irgendwo her habe ich es gelernt. Die Sache mit den drei Tagen. Ich warte nämlich immer drei Tage ab. Also, bei Krankheiten und anderen Körperstörungen zumindest klappt das gut.

Muskelkater?
Drei Tage warten, langsam und stetig in die Gänge kommen und am vierten Tag ist alles, als wäre nichts gewesen.

Mies überanstrengt und das ganze Knochen- und Gelenkgerüst kreischt vor Schmerz, dass ich mich nicht mehr bewegen kann?
Drei Tage Tabletten und der Urzustand mit dem üblichen Dauerweh ist zurück.

Gichtanfall wie vorgestern Nacht?
Nun, was soll ich sagen ... :)

Schwere Entscheidungen zu treffen?
Kein Problem, drei Nächte drüber schlafen und nachdenken. Danach herrscht Klarheit, die ich dann auch prima verantworten kann.

Halbtote Maus irgendwo vom Kater in der Wohnung versteckt?
Einfach drei Tage warten und das Tierchen stinkt so sehr, dass es leicht zu orten ist. Nee, war ein Scherz, könnte aber klappen. Bisher finden wir sie eher wegen der angestrengten Starrerei des Katers unter bestimmte Schränke.

Alles was sich nach drei Tagen nicht zum Guten verändert hat, muss bekämpft, behandelt oder fallen gelassen werden. Manchmal reicht auch schon ein Tag oder eine Nacht und alles wird gut. Eine prima Regel, finde ich. Natürlich warte ich nicht drei Tage lang, wenn das Blut aus meinem Körper spritzt. Es geht ja auch kürzer, wie gesagt.


Geschrieben am 30.06.2015 um 21.05 Uhr von CeKa
in Männersache



Was bisher geschah



Nun ist es schon wieder mehr als einen Monat her, dass wir zwei uns haben "zusammenschreiben" lassen. Geändert hat sich nichts, noch nicht einmal die Steuerklassen. Das dauert hier in der Stadt nämlich mindestens drei bis vier Monate und Nachfragen werden als lästig und unnötig betrachtet. Ändern wird sich ohnehin im Nettogehalt bei uns beiden nichts, es bleibt also eine Formalität.

Zwischendurch gab es Vorstandsarbeit im Verein, der Arbeitsplatz braucht meine ganze Aufmerksamkeit und mehrere Projekte für später sind noch in gedanklicher Arbeit.

Viele große und kleine Veranstaltungen im Haus haben unsere Mitarbeit und Koordination gefordert und den Abschluss bildete dann am Freitag das gemeinsame Essen der Mitarbeiter. Ich hatte mich freiwillig zum Grillen gemeldet und es ist eine in mir schon Stolz weckende Leistung, wenn ich 35 Bratwürste zeitgleich punktgenau zum Essen fertig hatte.

Gestern haben wir dann eine Küche für Freunde aufgebaut. 11 Stunden anstrengende Arbeit und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wobei ich langsam merke, dass ich zu alt und zu kaputt für solch lange Aktionen bin. Die gestrigen Schmerzen, gerade im Lendenwirbelbereich, waren nicht von schlechten Eltern. Dort, wo ohnehin damals die Bandscheibenvorfälle sich ausgetobt haben, bleibt die Stelle eben immer schwach. Muskelkater ist nicht schlimm, den kann ich leiden.

Wobei ich heute, nach einer gut und fast durchgeschlafenen Nacht, wieder emotional gut drauf bin und fröhlich die heilenden Pillen eingeworfen habe. Schließlich geht das Leben weiter und heute ist noch das "Draußen" dran. Wir haben hier ja so eine "Rollator" genannte Kehrmaschine, hinter der ich prima gleichzeitig reinigend ums Haus spazieren gehen kann.

Bei den ganzen Bauarbeiten hier und dort stellte ich gestern auf der Rückfahrt fest, dass es schon eine Menge ausmacht, wenn man das richtige Werkzeug hat. Der Maschinenpark, den wir gestern mitgenommen hatten, war sehr gut ausgestattet und auch dringend nötig. Selbst Kleinkram wie der richtige Hammer, das richtige Sägeblatt und die passenden Dübel machen das Leben und bauen leichter. Ich frage mich bloß immer wieder nur, warum Leute in die oberen Geschosse ziehen, wenn wir helfen. :)

So, ich esse jetzt mal ausnahmsweise etwas am frühen Morgen und dann geht es raus in das schöne Wetter. Hier scheint die Sonne wie verrückt und die Vögel machen einen Lärm, als gäbe es kein Morgen.

Geschrieben am 28.06.2015 um 09.10 Uhr von CeKa
in Tagesblog



Normalerweise ...



... sollte man solche Bilder nicht bloggen. Aber der Fotograf hatte sich solche Mühe damit gegeben, auch das letzte Detail meiner Kronen aus dem Jahr 1995 abzulichten. Da konnte ich einfach nicht widerstehen.

Dalachta


Und da dieser Blog ohnehin durchaus dazu neigt, dass ich mich zum Klops machen darf, sei es also doch gezeigt. Glückwünsche zur erfolgreichen Gewichtszunahme, den immer noch überaus haltbaren Kronen in noch immer glänzendem Chromsilber und Fragen zum Inhalt des geheimnisvollen Umschlags nehme ich gern entgegen.

Ebenso natürlich tröstende Worte wie "Es gibt Schlimmeres!" und "Kann ich die Kontaktdaten vom Fotografen haben?". Der war nämlich wirklich gut und die würde ich auch gern geben.

Mehr schreckliche Bilder hat es aber nicht in der Serie. Aber Volltreffer müssen ja schließlich gezeigt werden.

Geschrieben am 09.06.2015 um 20.49 Uhr von CeKa
in Tagesblog



Ich esse jetzt ...



... Hochzeitssuppe. Passt ja irgendwie noch.

Wobei diese Variante kein Vergleich zur echten Hochzeitssuppe ist. Aber unsere Hochzeit bot ja auch keinen Vergleich zu anderen Hochzeiten. :)

Gestern waren wir übrigens bei dem Mann, zu dem angeblich alle Leute nur kommen, weil er so gut tanzen und reden kann. Wir aber nicht, wir sind nur seiner Lieder wegen erschienen. Wobei gestern in Bonn wesentlich weniger Menschen das Steigerlied mitgesungen haben als damals auf Schalke.

So, mein Essen ist fertig. Schatz wühlt noch in den Außenanlagen und wird sich vermutlich nachher mit dem gestern selbst gebackenen Kuchen gustatorisch befriedigen. Ich war schon draußen ackern und genieße jetzt mein Süppchen. Bis demnächst wieder.

Geschrieben am 31.05.2015 um 13.15 Uhr von CeKa
in Tagesblog



Aller guten Dinge sind drei



"Aller guten Dinge sind drei" sagt ein altes deutsches Sprichwort. Was ja im Grunde bedeuten soll, dass von jedem Ding oder jeder Tat nur oder mindestens drei hintereinander gut verlaufen oder sein sollen. Dieses Sprichwort wird jedoch im deutschen Sprachgebrauch häufig anders genutzt. Man sagt obigen Satz nämlich auch dann, wenn man zuvor zweimal etwas schlecht gemacht hat und nun beim dritten Anlauf alles gut sein soll.

Insofern bin ich dieses Mal guter Erwartung, dass nach zwei gescheiterten Ehen die am 22.05.2015 mit Schatz geschlossene nun bis zu meinem Tode hält. Ich habe dieses Mal keine Bedenken, die ich aus irgendwelchen Gründen zurück geschoben habe. :)

Geschrieben am 26.05.2015 um 01.48 Uhr von CeKa
in Männersache





Mal wieder häufen sich die Anfragen von (Schein)Firmen, die in diesem Blog werben wollen. Klare Antwort: Nö, ist nicht. Punkt.

Kommentarspam für Firmen ermahne ich erst mit Hinweis auf Geld von den gemeinnützigen Verein, den ich unterstütze und *zack* melden die sich nicht mehr. Was für eine Seuche der Neuzeit!

Ihr Werbefuzzis, ich könnte euch hier ein paar Dinge nennen, die die Leute unter mir gut gebrauchen könnten. Handwerker, die unentgeltlich arbeiten, Renovierungsmaterial für alle Gewerke, Geld natürlich und komplette Bühnenausstattungen oder eine mobile Bowlingbahn. Weitere Ideen liefere ich gern auf Anfrage.

Da diesen Beitrag von den Heinis ohnehin keiner liest, geschweige denn versteht oder gar befolgt, dient er zur Erbauung meiner privaten Leser. Und denen sei er gegönnt.

Geschrieben am 20.05.2015 um 19.51 Uhr von CeKa
in Tagesblog



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