Der Kater ...
... hat nun auch seine zweite Kontrolluntersuchung und die zweite Impfung für den geplanten Freigang hinter sich.
Klar, er mag mich nicht mehr, weil ich ihn wieder einmal in die Enge getrieben und eingefangen habe. Und in der Tierarztpraxis war er mit dem Tierarzt unterschiedlicher Meinung über den Verbleib des OP-Tisches. Kater wollte ihn offenbar mitnehmen und hatte ihn schon fest in den Krallen. So, wie letztens die schwere Gummidecke auf dem anderen Tisch.
Aber egal wie, die Zähneziehwunden sind alle gut verheilt und jetzt baue ich eine Katzenrampe für den Ausgang. Immer in der Hoffnung, dass er dann auch wiederkommt.
Irgendwas ist ja immer.
Ich wollte ...
... was bloggen und Schatz hat das zensiert.
Ich darf erst Freitag was schreiben.
Außerdem hat sie da Geburtstag und wird dann endlich wieder so alt wie ich. So, ich olle Petze. Das hat sie jetzt davon.
20 Minuten Kampf ...
... gegen die lautstarken Aktivitäten auf drei anderen Bühnen.

1. Geschichte "Du sollst nicht fluchen" zum warmlesen der Stimme und erhalten der fünf Zuschauer auf den Stühlen am Messestand
2. Geschichte "Familie Sale erobert die Welt" (mit dozierendem Tonfall) zum Entspannen der auf den Stühlen sitzenden acht Zuschauer und Festhalten der auf dem Gelände vor dem Stand verweilenden zweiundzwanzig Zuschauer.
3. Geschichte "Jagdrevier" vor zwölf sitzenden und mehr als vierzig stehenden Zuschauer unter Einsatz aller Stimmgewalt (ja, ich habe mein eigenes Echo von den Rängen gehört) und Verursachung eines Staus auf dem Gang.
Das naturgemäß abrupte Ende der dritten Geschichte, Dank von mir an die Zuschauer und ein großartiger Beifall. 20 Minuten gekämpft und gewonnen gegen "die akustischen Gegner". Eine neue Erfahrung war das. Und mein Dank gilt der Seminarleiterin meines Kurses "Stimmprävention", die es mir danke ihrer Tipps und Übungen ermöglicht hat, trotz Erkältung eine saubere und klare, enorm laute und dennoch gut modulierte, verständliche Stimme aus mir heraus zu bekommen.
"Live auf Schalke". Fein, fein.
Mal schauen ...
... ob ich morgen "Auf Schalke" Leute dazu bringe, vor der Lesebühne stehen zu bleiben. Allein durch die Macht meiner lesenden Stimme.
Anscheinend ...
... ist der Leidensdruck nicht hoch genug, würde ich zu meinen Teilnehmern sagen.
Warum sonst gehe ich arbeiten und leiste weiter die Arbeit für mehr als eine Person, obwohl ich lieber im Bett bleiben würde und diese eklige Rüsselpest auskurieren würde.
Immerhin habe ich es gestern noch geschafft, zwei Bewerbungen abzusenden. Sollte das mein Weg sein, wird es so geschehen. Darauf vertraue ich. Es wird einfach Zeit für Veränderungen in beruflicher Hinsicht. Denn so geht es definitiv nicht weiter. Überlastungssyndrom würde ich mal vorsichtig tippen. Was nicht wirklich verwunderlich ist, wenn man bedenkt, dass ich seit mehr als eineinhalb Jahren überwiegend die Arbeit für zwei und seit bald einem Jahr sogar für zweieinhalb mache.
Das böse Wort heißt "Idealismus", hatten wir weiter unten festgestellt. Andere sind schon daran verbrannt. Mein nächstes Seminar wird "Burn out-Prävention" werden. Nur mal so.
Versprochen ist versprochen
Vor sechs Jahren habe ich in meiner ersten Lesung am 24.05.2007 versprochen, eines Tages "live auf Schalke" zu lesen.
Wer möchte, kann dies nun am 20.05.2013 um 12.00 Uhr in der Veltins Arena Schalke erleben. Ich bin Teil des Rahmenprogramms. Und vielleicht ja irgendwann auch mal Vorgruppe von Jürgen von der Lippe oder Hape Kerkeling. Man(n) braucht ja Ziele, nicht wahr?
Manchmal bin ich es, der Jahre später über diesen wahr gewordenen Witz mehr lacht, als die Zuhörer damals. :)
So rechnet sich der Bedarf
Würde ich heute arbeitslos, bekäme ich ein Arbeitslosengeld in Höhe von 843,00 € monatlich. Eine Nebentätigkeit würde bis 165,00 € monatlich anrechnungsfrei bleiben. Macht zusammen 1.008,00 €.
Monatlich gebe ich lt. meiner Abrechnungen für das Auto, allein für die Fahrten zur Arbeit 339,00 € aus. Damit ergibt sich die Rechnung, dass ich mit meinem Hintern gemütlich daheim bleiben könnte und lediglich eine monatliche Einbuße von rund 80,00 € zu verzeichnen hätte.
Wieso gehe ich eigentlich noch jeden Tag arbeiten?
Erkältung ...
... im nicht vorhandenen Anzug.
Am schlimmsten sind die ersten Tage, wo man(n) sich richtig elend fühlt. Tödlich verlaufende Männergrippe eben.
Platt
Die Arbeit hat mich heute aufgefressen und am Abend gab es eine sehr lange Vereinssitzung noch dazu. Aber es ist alles gut. Ich bin jetzt nur unendlich müde. Aufstehen war um 05.30 Uhr, Niederlegen wird gleich um 23.15 Uhr sein. Ein langer Tag.
Alkohol
Für nächste Woche wurde ich für ein schon lange von mir gewünschtes Seminar eingeladen. Ich bekomme dann am Freitag meinen Schein zur Schulung der Prävention gegen Alkohol am Arbeitsplatz. Damit ist dann mein Seminarsammelsurium komplett. Drogen, Alkohol, Gewalt, Depression und Suizid sind damit abgeschlossen und ich kann selbst die Themen weiter vermitteln.
Es ist natürlich ein erheblicher Aufwand, von Wuppertal nach Tangermünde zu reisen. Doch zwei Nächte im Schlosshotel mit hübschem Bier (harhar) am Abend und königlichen Gemächern entschädigt dann für die langen Fahrten. Abgesehen vom für mich kostenlosen Besuch des Seminars. Immerhin achtet mein Arbeitgeber darauf, dass ich Fortbildungen vertragsgemäß erhalte.
Was ich noch gern hätte, wäre die Scheine für den Sicherheitsdienst. Aber die muss ich mir wohl selbst besorgen. Mal schauen, vielleicht habe ich ja irgendwann das Geld dafür übrig und investiere in meine Bildung. Dafür ist es ja nie zu spät.







