Es arbeitet

Von CeKa

Offenbar beginnen jetzt die Knoten in mir, sich zu lösen. Ich träume heftig und viel. Es sind seltsame Geschehnisse, die ich träume, oft genug der Stoff für viele kleine Kurzgeschichten. Die müsste ich jedoch noch ein wenig ausschmücken, da sie für Fremde ohne Bezug wären.

Es geht immer wieder um Menschen, anders als sonst, wo es um mich, um Häuser geht. Heute gab es dann die Kombination aus Menschen und Häusern. Der Klassiker war der Tresor, der im Keller mit Hilfe eines sympathischen Kerls gesprengt und geöffnet werden sollte. Ein Gefühl wie "Ausrauben" und "das darf man nicht", anderseits jedoch meine leicht helfende und eher widerwillige Mitarbeit und das Bemühen, dass alles leise vonstatten geht. Bedeutsam auch die Tatsache, dass es mir da unten zu wenig Licht war und ich das zugewachsene und verdreckte Kellerfenster geöffnet habe, kurz bevor der Tresor im Ganzen aus der Wand fiel.

Die klassische Traumdeutung, fernab übrigens des üblichen Quatsches, den man so in manchen Deutungsbüchern liest, identifiziert das Haus an sich mit der eigenen Persönlichkeit. Der Keller sind die Grundfesten, in dem die Geheimnisse, das Vergrabene, Verborgene und auch die schätze und Vorräte gelagert sein können. Den Rest mag man sich denken.

Noch interessanter ist das Geschehen vor und nach dieser Sequenz. Im Zusammenhang gesehen, macht alles Sinn. Hier mag ich jedoch, aus verständlichen Gründen, nicht öffentlich drüber plaudern. Ich nehme meine Träume als Hinweis des weisen Unterbewusstseins an, etwas zu ändern, da Gefahr droht. Die Träume sind in Bilder verpackt, weil unsere beiden Bewusstseinsteile nicht anders miteinander kommunizieren können und Bilder viel leichter zu verstehen sind, als Worte. Denn auch Worte und Geschriebenes erzeugt in uns lediglich Bilder, die wir verarbeiten. Die Bilder, in Folgen wie ein Film dem Bewusstsein übersandt, sind wertvolle Hinweise im Sinne von "Hier kann die Lösung stecken, wenn Du nachdenkst." oder "Wenn Du so weitermachst, droht Dir Gefahr!".

Es lohnt sich immer, sich kreativ mit seinen Träumen zu beschäftigen. Und nicht zu vergessen, auch die Empfindungen im Traum sind sehr wichtige Bestandteile. Denn was grausam aussieht und nicht als grausam empfunden wird, hat dadurch eine ganz andere Bedeutung. Träume kann man nur im inneren Gespräch für sich auswerten, oder durch ein Gespräch mit einem kundigen Menschen. Ferndiagnosen sind Humbug, weil ein sehr wichtiger Bestandteil fehlt. Das Gefühl.

Geschrieben von CeKa am 26.02.2012 um 08.07 Uhr in Reine Gefühlssache




Kommentar/e:

Herkimer Herkimer schrieb am 27.02.2012 um 00.35 Uhr:

Tja - Träume ... Nachdem sich bei mir Unfall-Träume häuften, habe ich versucht, mal einen Gang runter zu schalten. Eine Entscheidung, die mir schon länger fast klar war, habe ich heute den Betroffenen mitgeteilt. Ein erster Schritt, dem hoffentlich ein guter Weg folgen wird.

Herzliche Grüße
Herkimer







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