Ende einer Ära



Am Donnerstag wird die Domain cekado.de abgeschaltet. Das war mit der alten "dienstlichen" Internetadresse für den damals eröffneten Laden meine erste Domain und diejenige, die mich überhaupt dazu gebracht hat, privat das Internet als Plattform für meine Gedanken und Geschichten zu nutzen.

Inzwischen brauche ich das Pseudonym kaum noch und es ist nicht mehr nötig, sich hinter einem solchen zu verstecken. Alles ist gut, wie es ist und das kann unter meinem realen Namen auch geschrieben werden. Mit der Domain werden auch die bisher nur noch von sehr wenigen Menschen genutzten Mailadressen abgeschaltet.

Für mich ist das wieder ein Schritt weiter weg von der Vergangenheit der letzten 15 Jahre. Irgendwann muss es auch mal Vergangenheit bleiben und kommt in die Schachtel mit den Erinnerungen. Damals ahnte ich schon, dass ich diese Adresse irgendwann sehr benötigen würde. Und in den schlimmsten Zeiten war es auch so, dass sich aus diesem Namen heraus viele neue Möglichkeiten ergeben haben. Zwei daraus entstandene Produkte sind bis heute als meine Geschichten und dieser Blog geblieben.

Die nächste Abschaltung folgt im Juli, wenn auch der Begriff "Übernächtliches" nur noch als verbliebener Buchtitel bestehen bleibt. Dann sollte es das auch gewesen sein. Es sei denn, ich verändere mich weiter. Was ja auch nicht ungewöhnlich wäre. ;-)

Geschrieben am 21.04.2014 um 10.29 Uhr von CeKa
in Tagesblog



Das ist ja wohl deutlich



Ein deutlicheres Zeichen für das, was dank Amazon und dem dort ermöglichte Selbstpublizeren in Kundenkreisen positiv angenommen wird, kann es kaum noch geben.

Schaut bitte HIER in die aktuellen eBook-Charts und fragt Euch, warum genau diese beliebten und sehr viel gekauften Bücher nicht in den Buchläden zu finden sind.

Geschrieben am 16.04.2014 um 17.37 Uhr von CeKa
in Bücherproben



Es wird mal wieder Zeit ...



... für eine Übersicht der Ereignisse.

Eine Schulung jagt die nächste am Arbeitsplatz. Ich arbeite ein, versorge die dreifach Anzahl an üblicherweise für mich gedachte Kunden und fühle mich auch noch halbwegs gut dabei. Ungewöhnlich, keine Frage. Aber so ist das eben, wenn man viele Jahre um jeden Job kämpfen musste.

Irgendeine Inkassofirma hatte noch nicht mitbekommen, dass ich schon seit zwei Jahren meine Restschuldbefreiung in der Tasche habe und forderte diesen Beweis an. Ohne den Beweis anzutreten, überhaupt dazu berechtigt zu sein. Auf meinen freundlichen Hinweis, mir entweder den Nachweis über das berechtigte Interesse vorzuweisen oder sich beim zuständigen Amtsgericht die (kostenpflichtige) Auskunft selbst zu holen oder mich schlicht und einfach in Ruhe zu lassen, folgte bislang keine Reaktion. Es scheint also, man bevorzugt Letzteres. Wehe wenn nicht.

Die Mithilfe beim Flohmarkt im Haus am vergangenen Wochenende hat uns ganz schön geschlaucht. Wir brauchten lange, bis wir wieder halbwegs auf der Spur waren. Dafür haben wir morgen eine große Lesung in einem anderen Raum als sonst. Ich muss unsere kleine Bühne anders aufbauen, mehr Autoren berücksichtigen usw., usw. Das wird eine Herausforderung.

Der Kater ist wie immer, wird nur eben auch langsam älter. Wie wir, deren Bilder ich von vor einigen Jahren und jetzt gar nicht mehr vergleichen mag. Jetzt geht es mit dem Aussehen wirklich langsam in Richtung Seniorität.

Ich lese noch immer mit meinem Kindle und lese gern. Die 49 Euro waren eine sehr gute Investition. Da ich mir zudem auferlegt habe, wenn irgend möglich auf Bücher oberhalb der Finanzgrenze von 2,99 Euro zu verzichten,kaufe ich meine Bücher irgendwo zwischen 0 Euro und eben 2,99 Euro. Und dabei entdecke ich inzwischen eine literarische Perle nach der anderen. Autoren, deren Bücher wahrscheinlich nie in irgendeinem Buchladen liegen werden, ausgerechnet die schreiben Werke, die es verdient hätte Bestseller zu werden. Es ist eigentlich eine ganz gemeine Verschaukelei der drei großen Verlagskonzerne, die da stattfindet. Alles was wir im Buchhandel in den Auslagen und Regalen finden, ist zu keinem Zeitpunkt vom Kunden oder dem Händler bestimmt. Es gibt ein Sortiment, dessen Auswahl der Verlag festlegt. Oder besser die drei großen Konzerne. Dabei entscheiden ausschließlich wirtschaftliche Interessen und ein vermeintlicher "Trend", der allerdings gleichzeitig festgestellt wie gesteuert wird. Kurzum, wer Bücher zum Anfassen im Buchhandel kauft, liest das, was er lesen (und kaufen) soll. Mal ganz abgesehen von den vermutlich stattfindenden Preisabsprachen (wie sonst kosten fast alle ausgelegten neuen Bücher das gleiche bei allen Verlagen?), liegt dort doch nur noch ein gewisser Einheitsbrei auf den vorderen Tischen.

Und hier kann ich jedem halbwegs neugierigen Menschen die Liste der Verkäufe bei Amazon empfehlen. Gegner von Amazon als Großkonzern sollten sich überlegen, wessen Bücher sie im Handel kaufen und ob das einen Unterschied macht. Unabhängig von der leidigen Konzerndiskussion ist jedoch fast nur die Amazonliste ein Indikator für das, was Leser wirklich wollen, wenn sie so dürfen, wie sie möchten. Denn auf diesen Listen stehen Autoren, die weitab des Üblichen Bücher schreiben. Elektronische Bücher von hoher Qualität und eng kalkuliertem Preis. Zum großen Vergnügen der Kunden, wie man unschwer in den Bewertungen sieht. Und das lese ich. Weil ich dort wahre Perlen entdecke.

Wenn ich dann als letztes Argument gegen das Lesegerät noch höre "Ich mag das Gefühl von Büchern und den Geruch.", dann empfehle ich immer, sich ein Buch zum Kuscheln zu behalten oder das Lesegerät in ein Buch zu legen. Das hilft beim Entwöhnen.

Soweit meine paar Zeilen und genug Zündstoff zum Nachdenken. Macht was.

Geschrieben am 11.04.2014 um 19.29 Uhr von CeKa
in Tagesblog



Flohmarkt im Haus



Morgen ist hier im Haus ein großer Flohmarkt. Das ganze Haus besteht im Grunde nur noch aus Räumen mit Tischen und privatem Trödel. Denn das macht hier das besondere aus. Es gibt hier keine Profihändler, keine Klamottenverkäufer, keine Kabelanbieter, nur Leute, die ihren privaten Kram unter die Leute bringen wollen.

Früher wäre das für mich eine besondere Herausforderung geworden, all die wunderbaren und kaufbaren Dinge heimwärts zu schleppen. Heute reizt mich das nicht mehr. Ich kann gelassen über diesen Markt gehen und nichts kaufen. Sogar die Kaufgefühle bleiben draußen, ich nehme noch nicht einmal Geld mit. Wozu auch?

Ich muss immer wieder feststellen, dass ich wenig bis nichts mehr besitze und damit glücklicher bin als mit dem ganzen Kram, der mir früher so viel bedeutete. Vielmehr finde ich es einfach beruhigend, nicht mehr auf materielle Werte angewiesen zu sein. Sicher, ich denke noch immer in Zahlen und Werten. Doch es bedeutet mir nichts mehr, zum Beispiel hunderte von Büchern zu besitzen.

Mein Leben hat sich weg vom Flohmarkt und dem Anhäufen von Dingen hin zur Erfüllung durch eine gute Arbeit, schöne Abende mit Freunden und einer guten ehrenamtlichen Arbeit in der gemeinnützigen Szene gewendet. Ob es darum geht, "kleinen" Musiker und Autoren eine Plattform zu geben, auf der sie sich präsentieren können, oder darum, etwas Kleines für den Stadtteil zu tun, in dem wir leben. Es geht mir einfach besser damit, wie es jetzt ist. Ich achte auf mich, das ist keine Frage. Doch ich stürze mich wegen eines Flohmarktes nicht mehr in Schulden oder horte Dinge, die ich ohnehin nie wieder benutze.

So kann ich morgen beim Flohmarkt mithelfen und bin immun gegen all die Verlockungen, denen ich früher nicht hätte widerstehen können. Und bequem ist es nebenbei auch noch. Aber das ist eigentlich völlig egal geworden. :)

Geschrieben am 05.04.2014 um 22.23 Uhr von CeKa
in Tagesblog



Öh ja, doof



Das mit dem neuen Buch ist irgendwie seltsam gelaufen. Erst einmal dauerte es per Schiff (billigste Versandvariante) mehr als sechs Wochen, bis ich zum Zoll gerufen wurde. Die etwas mehr als sechs Euro Zoll waren dann auch sozusagen der Eintrittspreis dafür, mal das zu sehen, was sonst nur bei RTL und Co. zu erleben ist.

Die Bücher waren, kurz gesagt, ein übler Fehldruck. Entweder habe ich in meinem "schnell mal über das Englische lesen" etwas übersehen oder die haben dort Murks gemacht oder beides zusammen. Die bestellten zwanzig Bücher sind schlicht und einfach Schrott und ich kann sie im Grunde verbrennen.

Die armen Leute, die schon eines über Amazon bestellt hatten, würde ich am liebsten mit einem Umtausch beglücken. Sozusagen Schrott gegen Hübsch. Wenn die neue Auflage angekommen ist und meinen Vorstellungen von einem Buch entspricht.

Also dann, auf ein Neues.

Geschrieben am 02.04.2014 um 20.28 Uhr von CeKa
in Übernächtliches



Was alles so war



Jetzt überlege ich gerade, es ist ja schon wieder eine gute Woche her vom letzten Beitrag. Was ist denn da wirklich alles passiert?

Vor gefühlt nur ein paar Tagen hatte ich per ELSTER meine Steuerabrechnung gemacht und online versandt. Und was soll ich sagen, der Bescheid ist schon da. Gut oder nicht gut, denn die komplette Summe wird von der Heiz- und Stromkostennachzahlung aufgebraucht. Darauf war ich aber halbwegs gefasst, zumal mir für diese Wohnung die veranschlagten Abschläge ohnehin zu niedrig vorkamen. Aber das ist nun ja erledigt.

Dann habe ich, dem Intranet im Betrieb sei Dank, von Kollegen eine weitere Fritz!Box und einen Media-Receiver für wenig Geld erstanden. Beide haben den Abschied vom Satellitenfernsehen im Zimmer unterm Dach eingeläutet. Ich hoffe nur, dass mir auf Dauer auch weiterhin das Verlegen eines Netzwerkkabels erspart bleibt.

Wir haben draußen wieder eine Menge totes Gehölz und Gebäum entfernt. Mit den Ehrenamtlichen zusammen haben wir mächtig geschafft und bringen langsam Licht ins Dunkel unserer Außenanlage. Man lässt uns da seitens des Vereins völlig freie Hand, zumal viele Jahre nichts geschehen ist.

Letzte Woche kam ich in den Genuss einer Schulung in Neuss. Ein Block über zwei Tage zum Thema Verhaltensänderung. Um kurz zu beschreiben, was ich gelernt habe, braucht es einen Vergleich. Ich bin ein Handwerker in Sachen zielführender Kommunikation und Blockadenlösung und hier gab es für meinen Werkzeugkasten ein paar neue Werkzeuge. Neben der Auffrischung bekannter Werkzeuge, sprich also neuer Methoden im "Knacken" von festgesetzten Glaubenssätzen. Das war sozusagen eine kostenlos Aufbereitung und Ergänzung meiner Ausbildung als NLP-Practitioner. Wobei ich die damaligen Werkzeuge ohnehin seit vielen Jahren ergänze.

Für die Weiterbildung musste ich zwei Tage über knapp 50 Kilometer einfache Strecke pendeln. Durch die staubefüllte A46 dauerten die Rückfahrten jeden Tag gut eineinhalb Stunden. Aber in mir blinkte immer das Wort "Zertifikat" auf und so war auch das die Mühen wert.

Nächste Woche haben wir wieder ein Konzert im Haus, es gibt bei freiem Eintritt wieder Jazz und Swing zu hören. Da sind wir helfend dabei und das macht immer riesigen Spaß. Ganz und gar freuen kann ich mich auf die unglaubliche Lesung, die ich für den 12. April hier im haus organisieren durfte. Da lerne ich Peter Behrens kennen, der HIER in seiner Eigenschaft als "Der Clown mit der Trommel" zu sehen ist. Er wird der von mir aufgerufenen Lesung aus seinem Leben und seinem Buch erzählen. Und natürlich ein bereit gestelltes Schlagzeug bearbeiten. Ich freue mich sehr und klar, wir lassen uns ein Buch signieren.

Und sonst? Ich habe in diesem Jahr keinen Zuschlag für die Buchschenkeraktion zum Welttag des Buches bekommen. Schade, ich hatte ein prima Projekt im Kopf. Dafür habe ich bei einer Anthologie mitgewirkt, die das unglaublich spannende Thema "Löffel-Liste" vorgegeben hat. Die Beiträge liegen nun einem Verlag vor. Mal schauen was passiert. Die Einnahmen werden jedenfalls wieder gespendet, so viel ist sicher. Bei "Krimis mit Fell und Schnauze" hat das ja auch prima geklappt. Die Autorenmarge geht komplett an die Tiertafel.

Der Kater übt sich in regelmäßiger Fressverweigerung von Futter, das nicht Aldi-Futter in kleinen Tütchen (nass) ist. Gleiches gilt für das Trockenfutter von irgendeinem exklusiven Hersteller und dort bitte auch nur das "Senior +7". Man gönnt sich ja sonst nichts. Der Kerl wird langsam wunderlich, was aber auch bei einer solchen Kompaktkatze mit viel zu früher Kastration (noch einmal ironisch herzlichen Dank an die Leute vom Katzen .... Wuppertal) in zarten Alter von nunmehr geschätzen 11 Jahren auch sein darf. Dafür schmust er nun erheblich häufiger als früher. Die Sache mit dem Freigänger haben wir erst einmal gekippt. Der Kater hat Angst vor Vögeln. Was jetzt nicht wirklich zusammen hängt, aber meine Sorge um eine mögliche Verirrtheit im Wald lässt sich nicht nehmen. Er bleibt drin und die Mäuse draußen. Ich finde, das ist ein gutes Arrangement.

Soviel der Überblick zur Woche. Übernächste Woche treffe ich mich mit einem ehemaligen Arbeitskollegen, der von unserer damaligen Firma unter üblen Umständen freigesetzt wurde und seitdem nicht mehr zurück in den Beruf kam. Ein wenig musste ich da die Gespräche knüpfen und die Fäden ziehen und nun ist er wieder in Arbeit. Alte, gute Verbindung sollte man eben nicht abreißen lassen. Darauf essen wir zwei eine Pizza. Wir beiden Dicken, die fernab der Heimat arbeiten, können ja kein Bier trinken und begnügen uns dann eben mit lustvollem Teiggeschmatze.

Nun dann, wer also mal Lust auf prima Musik oder einen lustigen Abend mit lustigen Leuten hat, der kann gern am kommenden Samstag oder am 12.04. zu den Veranstaltungen aufschlagen. Ich bin dann allerdings beschäftigt, auch wenn ich mich freuen würde. Schließlich ist so ein Ehrenamt eine ernsthafte Sache. :)



Geschrieben am 23.03.2014 um 15.58 Uhr von CeKa
in Tagesblog



Glückwünsche



Gestern gab es unerwartet Glückwünsche für uns. Irgendwie hatten die Jugendlichen in der "Offenen Tür" davon erfahren, dass wir nun schon ein Jahr im Haus leben und uns engagieren. Ich fand das total rührend, denn eigentlich haben wir wenig mit den jungen Leuten zu tun. Die Offene Tür wird von einer Honorarkraft geleitet und man sieht uns freitags seitens der Jugendlichen höchstens mal unsere Einkäufe hochtragen oder ein paar Worte wechseln.

Doch wir bleiben auch häufig stehen, reden ein paar Worte und sind präsent. Ich glaube, das macht den Zauber aus, den jungen Menschen einfach offen und freundlich zu begegnen, egal wie aussehen oder sich geben. Das führte gestern zu spontanen Händedrucks und eben den Glückwünschen.

Es ist schon zauberhaft, in einem Haus zu wohnen, in dem sich die Generationen begegnen. Gestern bei der Gartenarbeit kam ein Ehrenamtlicher dazu und es wurde gemeinsam noch ein bisschen Holz durch den Wald gezogen. Man kommt einfach spontan herum, bleibt ein wenig zum Reden dabei oder hilft mit.

Über "Vereinsmeierei" kann man denken wie man will. Doch wer Lust hat, sich in einem Verein nebenher zu betätigen, der kann ganz erstaunliche Gemeinschaft erleben. Wir haben ja nun die besondere Situation, zwei von vier Etagen in diesem Haus zu bewohnen und damit sind wir immer präsent. Außer wenn wir arbeiten. Wir erleben die Proben der Orchester und später zumindest von einem dann immer wieder die Ergebnisse auf der Bühne.

Wir pflegen unseren "Garten" und freuen uns, wenn Mitglieder, Freunde und Besucher stehen bleiben und die Arbeit daran wahrnehmen und ansprechen. Die eine oder andere Idee von uns ist im vergangenen Jahr umgesetzt und wir hören schon, dass man mit uns "einen Glücksgriff getan hätte". Ich will aber auch sagen, dass es uns Spaß macht, hier zu leben. Abgesehen von der umwerfenden Wohnlage mit herrlicher Aussicht über einen Teil Wuppertals.

Ein Jahr nach dem Umzug sind wir noch nicht ganz fertig mit der Einrichterei und Aufräumerei. Es wird noch dauern, weil wenig Zeit und Lust für so etwas ist. Mal ganz abgesehen vom Geld. Doch es drängt nichts und wer weiß, wie es dann zum zweiten Jahresjubiläum aussieht. Ich werde berichten.



Geschrieben am 15.03.2014 um 08.59 Uhr von CeKa
in Tagesblog



Wieder online



Wir haben wieder Telefon, Internet und Fernsehen. Binnen fünf Minuten Arbeit am Verteilerkasten war die Sache wieder in Ordnung. Dafür gab es eine Woche Ausfall und eine Menge Ärger. Dabei hatte ich die Diagnose gleich am Anfang dem Callcenter-Menschen mitgeteilt. Aber wenn man nicht auf mich hört ....


... gibt es nun eine Reklamation.

Jedenfalls sind wir wieder unter den "Lebenden" und können angenehm leicht unsere Nachrichten verfolgen und die immer so lieb gewonnenen Recherchen bei den Lebensfragen aller Art spontan durchführen. Mein "Meyers Konversationslexikon" von 1886 ist mir dafür einfach zu unhandlich und kostbar geworden.

Herzlichen Dank jedenfalls für das Mitgefühl von Euch, dass uns per Mail, Kommentar und Postkarte erreichte. Auch wenn wir bei Weitem nicht mehr so "berühmt" sind, wie es noch vor einigen Jahren war, ist es doch eine feine Sache, wenn Menschen an uns denken.

Und jetzt bringe ich mal den Piepelblog in die wohlverdienten Hände der neuen Eigentümerin. Mein Internet kann ja auch wieder uploads machen.

Geschrieben am 11.03.2014 um 19.56 Uhr von CeKa
in Tagesblog



Die kriegen eine Rechnung



Den Komikern, die bei uns erst am Dienstag den seit Mittwochnachmittag toten Anschluss von Telefon, Internet und Fernsehen wiederherstellen sollen, müssen wir eine Rechnung senden. So jedenfalls die Aussage der dritten Fachkraft für Störungen aller Art am Telefon. Am besten schriftlich, so sprach sie.

Ich arbeite derzeit mit dem Handy, spare mir die angebotene Rufumleitung, die nur für eine Telefonnummer funktionieren würde und auch nur Anrufe von draußen umleiten könnte. Ich selbst muss ja ohnehin mit dem Handy telefonieren, wenn ich von jemandem etwas will.

So surfe ich mit einem eigenes beschafften Surfstick, weil ich zu dämlich war, den alten Stick nach dem Umzug ebenfalls auf die neuen Adress- und Bankdaten umzuschreiben. Irgendwas geht ja immer schief. Somit erhalten die Komiker zumindest dieses Teil mit seinem Einstandsguthaben als Preis für alles.

Und da das Ganze vermutlich ohnehin im Sande verläuft, wenn man sachlich bleibt, werde ich ins Feld führen, dass Schatz heute Abend keinen Tatort schauen und daher auch nicht meine Hemden dabei bügeln konnte, was sie sonst immer tut. Zu anderen Zeiten bügeln ist absolut ausgeschlossen. Das funktioniert nur und ausschließlich beim Tatort und den gibt es heute nicht. Aus technischen Störungsgründen. Ich werde also meine sieben Oberhemden zum Bügeln weggeben und die Rechnung dafür den Komikern mit auf das virtuelle Auge drücken. Nachdem die vor Lachen sicher aus ihren Sesseln gefallen sind, werde ich dann bestimmt ein sehr individuelles Antwortschreiben bekommen. Und die Gewissheit, dass sich ein Mensch meiner Unmut angenommen hat und nicht ein Scanner mit angeschlossenem Drucker für Standardschreiben.

Humor ist, wenn man als Letzter noch lacht.

Geschrieben am 09.03.2014 um 19.11 Uhr von CeKa
in St. Bürokratius



Totalausfall und Not-Internet



Diese Überschrift gab es schon einmal. Seit Donnerstag sind wir leitungstot und es funktionieren weder Telefon noch Internet noch Fernsehen. Offenbar ist unsere Leitung irgendwo zwischen Verteilerkasten und Haus gestört. Der menschliche Techniker wird erst Dienstagnachmittag Zeit haben, sich darum zu kümmern.

Ich rufe die täglichen Mails mit dem Surfstick ab und frage mich, ob es dafür auch ein deutsches Wort gibt. Vielleicht kann ich ja mal darüber schreiben, was in ferner Zukunft mit Menschen passiert, die unerwartet offline sind. Und dann vielleicht tot umfallen werden.

Wir leben jedenfalls, lesen Bücher und haben sehr viel Zeit übrig. Das könnte aber auch nur so den Anschein haben.

Geschrieben am 07.03.2014 um 23.03 Uhr von CeKa
in Technisches



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