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    <title>Tages(b)log</title>
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    <language>de</language>           
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    <copyright>CeKaDo, Carsten Koch, Schwelm</copyright>             
    <category>Weblog</category>
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      <title>Tages(b)log</title>
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 <title>Nur nicht verzweifeln</title>
 <link>http://www.tagesblog.de/index.php?itemid=11617</link>
<description><![CDATA[Meine Theorie, dass auf alles Gute etwas Ungutes kommen wird, gilt natürlich auch anders herum. Alles in der Welt gleicht sich aus,  weil alles danach trachtet, sich im Gleichgewicht zu befinden. So kann Mensch sicher sein, dass auf regen Sonnenschein folgt. Ebenso wie unweigerlich nach Sonne der Himmel grau wird.<br />
<br />
Also fragte ich heute bangen Gemütes nach dem Zustand meines Autos. Thermostat und Regler sind defekt, die Wasserpumpe hat es überlebt, der Motor und damit die Zylinderkopfdichtung ebenfalls. Was man durchaus als positiv betrachten könnte. Für 230 € repariert man mein Auto. Bedenke ich, dass ich eben diesen Betrag für eine andere Reparatur bereits in Gedanken geplant hatte, ist das ja fast schon ein Glücksgriff. Sarkastisch gesprochen.<br />
<br />
Der Wagen wird am Montag repariert und damit wäre im Grunde heute Schatzens Weihnachtsgeschenk, ein Konzert in Hattingen, geplatzt. Einfach, weil wir entweder viel zu früh (Kälte!) oder mit viel zu spät mit Bussen angereist wären und nur mit viel Wagemut und vielstündigen Umwegen wieder daheim angekommen wären. Denn gestern sagte mir gegen 17.30 Uhr die Dame am Telefon, es wären alle Leihwagen der Werkstatt bis Montag weg. Auch am Montag hätte ich keinen Wagen abholen können, weil die Werkstatt um 07.30 Uhr öffnet und ich bereits um 06.00 Uhr aus dem Haus gemusst hätte. Schließlich fahre ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zwei Stunden zur Arbeit und weitere zwei Stunden zurück. Die Abholung meines Autos hätte dem zur Folge auch wieder eine Woche gedauert, weil ich mit den Öffentlichen erst am Abend gegen 19.30 Uhr in Schwelm ankommen würde. Das erwähnte ich noch so nebenher und da erfreute mich die junge Frau, die heute Dienst hatte. Sie erklärte mir, gestern Abend wäre noch einer der Wagen unverhofft hereingekommen und den könne ich sofort haben.<br />
<br />
Einkaufen gerettet, Konzert gerettet, Arbeitsweg auf eine halbe Stunde verkürzt und ich bekomme den eigenen Wagen am Montag wieder. Der Wunsch nach dem Ausgleich war wieder stärker als alles andere.<br />
<br />
Und für einen doofen Brief habe ich heute wiederum eine schönen Brief erhalten. Wie gut, dass alles so ist, wie es ist.<br />
]]></description>
 <category>Tagesblog</category>
<comments>http://www.tagesblog.de/index.php?itemid=11617</comments>
 <pubDate>Sat, 4 Feb 2012 14:22:16 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Was im Laufe der Woche unterging</title>
 <link>http://www.tagesblog.de/index.php?itemid=11614</link>
<description><![CDATA[Hier ist der Frost auch angekommen, natürlich. Ich habe die ersten drei Tage auch mächtig gefroren, jetzt geht es. Ich kann mich dann einigermaßen an den Wetterwechsel gewöhnen und dann macht es mir nicht so sehr etwas aus, wenn es kalt ist. Außerdem trage ich jetzt Kapuze, es ist mir scheißegal, wie es aussieht. Demnächst kaufe ich mir freiwillig eine Mütze. Mal schauen, was so halbwegs nicht wie Kinderschreck aussieht.<br />
<br />
Der Kälte zur Folge habe ich selbstverständlich einen derben Rheumaschub, der sich hauptsächlich in den Händen, Füßen, Schultern und Hüften austobt. Diclofenac bremst ihn ein wenig aus und das Leben muss weitergehen. Was ich mit Misstrauen beobachte, ist die Frage, inwieweit auch mein Gehirn von solchen Schüben beeinflusst ist. Ich habe manchmal das Gefühl, ich bin dann unkonzentrierter. Wenn ich den nächsten Schub habe, lasse ich mich mal zum Rheumatologen überweisen, das habe ich mir fest vorgenommen. Ich lebe zwar seit mehr als 40 Jahren recht gut mit dieser Krankheit, aber das muss ja nicht immer so bleiben.<br />
<br />
Vorgestern bin ich dann, mitten in der fiesen Kälte, mit dem Auto liegengeblieben. Vermutlich ist die Wasserpumpe ausgefallen. Ein unglaublicher Aufwand war es dann, mit dem Bus und der Straßenbahn zur Arbeit zu fahren. Hinzu kamen noch die Lesungstermine in Bochum und Dortmund, zwischendurch die Organisation des Abschleppen und Reparieren lassen. Der Wagen steht noch immer in der Werkstatt und ich hoffe, ich bekomme ihn heute noch wieder. Sonst habe ich ein Problem. <br />
<br />
Denn heute Abend sind wir in Hattingen in einem Konzert. Das Weihnachtsgeschenk für Schatz wird eingelöst und ohne Auto sind wir auf dem Rückweg gut eineinhalb Stunden unterwegs. Mit dem Auto sind es 20 Minuten. So war es geplant. Ich weiß, dass sich alles auflösen wird und am Ende ist nichts so schwer, wie es vorher scheint. Doch ich bin es müde, dauernd gegen alles zu kämpfen. <br />
<br />
Das Schlimme ist ja, dass ich bei einer Häufung von unguten Ereignissen alles in Frage stelle. Das ist ein Zeichen der Depression und dagegen gilt es, vorrangig anzukämpfen. Sich nicht darin zu ergeben, sondern es anzuerkennen und dann in Aktivität zu kommen, ist die Lösung. Nur fällt es manchmal recht schwer und da reicht der Anblick der letzten Rolle Klopapier vor dem Wochenende, um in Tränen auszubrechen. Selbst wenn der nächste Supermarkt in 5 Minuten Entfernung zu Fuß zu erreichen ist. Das ist nur in diesem Moment einfach nicht wahrzunehmen. Hätte ich vor 12 Jahren nicht Techniken erlernt, damit umzugehen, wäre das Chaos in solchen Tagen perfekt.<br />
<br />
So fahre ich bei kochendem Kühler einfach von der Autobahn runter, suche mir in spannungsgeladener Ruhe einen Parkplatz in der Nähe einer Bushaltestelle und werde erst einmal wütend. Wütend auf den Idioten, der mir den Kühler eingebaut und dabei offensichtlich nur Wasser eingefüllt hat, ohne Frostschutz. Und dann geht das Leben weiter, um den Anspruch an mich zu erfüllen, mich eben nicht krank zu melden und weiter arbeiten zu gehen. Dann fahre ich eben jeden Morgen und Abend zwei Stunden Wegstrecke, um zu arbeiten. Was nicht ist, ist eben nicht.<br />
<br />
Dann gab es noch bescheuerte Post, die ich weiterleiten muss. Auch da wird wieder eine Baustelle eröffnet, die völlig unnötig ist. Wieder muss ich böse und bestimmt werden, damit jemand seine Arbeit ordentlich macht. Das hört wohl nie auf, war das erste Gefühl. <br />
<br />
Und irgendwie geht es ja doch immer weiter. Wir Menschen können so unglaublich zäh und haltbar sein. <br />
]]></description>
 <category>Tagesblog</category>
<comments>http://www.tagesblog.de/index.php?itemid=11614</comments>
 <pubDate>Sat, 4 Feb 2012 09:27:55 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Und meine heutige Geschichte ...</title>
 <link>http://www.tagesblog.de/index.php?itemid=11612</link>
<description><![CDATA[... hat haushoch gegen eine andere Autorin verloren. Zu Recht, wie ich finde. <br />
<br />
Denn ich vergebe insgeheim auch meine Stimmen bei den Lesungen und liege meist nicht falsch in den Prognosen. Und heute hat eine junge Autorin so einwandfreie Texte vorgetragen, dass ich nur verblassen konnte. Darf sein, muss sein, ist auch gut so.<br />
<br />
Die Gewinnerserie ist endlich gebrochen. Mir braucht es nicht mehr unheimlich zu sein. ;-)<br />
 ]]></description>
 <category>Übernächtliches</category>
<comments>http://www.tagesblog.de/index.php?itemid=11612</comments>
 <pubDate>Fri, 3 Feb 2012 21:15:40 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Die Geschichte ...</title>
 <link>http://www.tagesblog.de/index.php?itemid=11610</link>
<description><![CDATA[... "Familie Sale erobert die Welt" erreichte heute den 1. Platz der Publikumslieblinge im Open Wort-Café. <br />
<br />
Mein Gruß geht an meine Schwester in Göttingen, die mit mir schon vorab beim Gedanken an diese Geschichte herzlichst gelacht hat, bevor sie überhaupt geschrieben war. :)]]></description>
 <category>Übernächtliches</category>
<comments>http://www.tagesblog.de/index.php?itemid=11610</comments>
 <pubDate>Thu, 2 Feb 2012 21:22:42 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Schreiben</title>
 <link>http://www.tagesblog.de/index.php?itemid=11608</link>
<description><![CDATA[Ich muss schreiben. Deswegen ist es gerade so still hier. In den nächsten Tagen müssen zwischen drei und sechs Kurzgeschichten präsentiert werden, die alle noch nicht fertig sind.<br />
<br />
Öh ... <br />
<br />
Morgen ist die erste Präsentation ...<br />
<br />
:))<br />
<br />
]]></description>
 <category>Tagesblog</category>
<comments>http://www.tagesblog.de/index.php?itemid=11608</comments>
 <pubDate>Wed, 1 Feb 2012 20:06:45 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Kurz und knackig lesen</title>
 <link>http://www.tagesblog.de/index.php?itemid=11606</link>
<description><![CDATA[Meine nächsten öffentlichen Lesetermine im Ruhrgebiet und drumherum möchte ich Euch gern heute mitgeben.<br />
<br />
02.02.2012 im „Open Wort-Café“<br />
Mayersche Buchhandlung, Kortumstraße 69-71, 44784 Bochum<br />
Beginn 18.00 Uhr, Eintritt frei<br />
<br />
03.02.2011 im „Open Wort-Café“<br />
Mayersche Buchhandlung, Westenhellweg 37-41, 44137 Dortmund<br />
Beginn 18.00 Uhr, Eintritt frei<br />
<br />
09.02.2012 im „Open Wort-Café“<br />
Mayersche Buchhandlung, Markt 5-6, 45127 Essen<br />
Beginn 18.00 Uhr, Eintritt frei<br />
<br />
17.03.2012 Erbsenprinz & Co.<br />
Container der Wuppertaler Bühnen hinterm Opernhaus<br />
Kurt-Drees-Str. 4, 42338 Wuppertal<br />
Beginn 20.00 Uhr, Eintritt frei, begrenzte Plätze!<br />
<br />
Im "Open Wort-Café" lese ich eine bis zwei bislang ungehörte und unveröffentlichte Geschichten. Gleiches tun an diesen Termine drei bis vier weitere Autorinnen und Autoren. Gemeinsam stellen wir uns dann der Bewertung durch eine Fachjurorin oder Fachjuror und dem Publikum. Dieses wählt seinen Lieblingstext, der dann als Preis eine Veröffentlichung im Jahresband "Best of Wort-Café" gewinnt.<br />
<br />
Die Veranstaltung in Wuppertal ist wieder eine Lesung aus der Erbsenprinz-Reihe mit bekannten Autorinnen und Autoren aus der Region. Der kuschelige Container macht richtig viel Spaß und die Atmosphäre ist einfach Spitze. Da der Lesungsort direkt gegenüber dem Bahnhof Wuppertal-Barmen liegt, ist es der verkehrsgünstigste Leseort überhaupt. <br />
<br />
Überall ist der Eintritt frei und was gibt es bei schlechtem Wetter Besseres, als warm und trocken, umgeben von vielen Büchern, in tiefen Sesseln zu sitzen und spannenden Geschichten zu lauschen? ]]></description>
 <category>Übernächtliches</category>
<comments>http://www.tagesblog.de/index.php?itemid=11606</comments>
 <pubDate>Tue, 31 Jan 2012 18:43:12 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Ich sag nur zwanzig</title>
 <link>http://www.tagesblog.de/index.php?itemid=11604</link>
<description><![CDATA[Heute ist der letzte Tag vom Januar. Dann beginnt der Februar. <br />
<br />
Nur noch zwanzig Tage, dann bin ich die Schulden aus meiner letzten Ehe los. Zumindest vom Termin her. Es wird dann noch eine Weile dauern, bis das Amtsgericht die Befreiung erteilt. Doch es sind nur noch zwanzig Tage, dann endet die Wohlverhaltensphase von sechs Jahren. <br />
<br />
Eine andere Möglichkeit, als Alleinerziehender die überfälligen rund 259.000 Euro Schulden aus Hausbau und anderen Wahnsinnstaten loszuwerden, hätte es niemals gegeben. Allein die Zinsen wäre nicht bezahlbar gewesen. Das Haus wurde mit deutlichem Verlust verkauft und so blieb der Rest stehen, den sich die Banken über ihren Rückversicherer ausgeglichen haben. Was jetzt nicht die mangelnde Rückzahlung rechtfertigen soll.<br />
<br />
Mein Fehler war damals, diesen ganzen Mist überhaupt angefangen zu haben. Damals wusste ich noch nicht das, was ich heute weiß. Und damals dachte ich noch ganz anders. Natürlich war ich nicht allein, doch ich war auch nicht in der Lage, diese fatale Dynamik zu stoppen. <br />
<br />
Ich habe von Geld das ich nicht hatte,<br />
Dinge gekauft, die ich nicht brauchte,<br />
um Leuten zu imponieren, die ich nicht leiden konnte.<br />
<br />
Das ist seit vielen Jahren vorbei und wird nie wieder passieren. Allerdings werde ich auch nie wieder soviel Geld verdienen, das habe ich mir durch den Ausstieg aus Allem versaut. Aber egal, ich komme jetzt mit dem wenigen Geld aus, das mir noch bleibt. Und ich habe keine Schulden mehr. Das ist wichtig.<br />
<br />
Nur noch zwanzig Tage, dann habe ich einen der größten positiven Schritte meines Lebens getan. Und eine reichhaltige Erkenntnis aus meinen Fehlern gewonnen.]]></description>
 <category>Tagesblog</category>
<comments>http://www.tagesblog.de/index.php?itemid=11604</comments>
 <pubDate>Tue, 31 Jan 2012 06:22:42 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>52 Songs - Autofahrt</title>
 <link>http://www.tagesblog.de/index.php?itemid=11602</link>
<description><![CDATA[<div style="text-align: center"><a href="http://www.tagesblog.de/media/1/52-songs.png">52 Songs - Autofahrt</a></div><br />
<br />
Oh ja, im Bloggerprojekt "52 Songs" von Gedankendeponie lautet die musikalische Vorgabe für diese Woche "Autofahrt". <br />
<br />
Was wäre mein Leben ohne Auto und die Autobahn? Irgendwie verzaubert und begeistert mich diese Fernstraße schon mein ganzes Leben lang. Ich habe Geschichten darüber geschrieben, <b><a href="http://www.uebernaechtliches.de/mpdreis/heute_darf_ich.mp3" target="_blank">welche erzählt</a></b> und oft genug auf der Autobahn gestanden, gerettet und sterben gesehen. Ich habe entlang dieser Achsen durch Deutschland gewohnt und auf ihnen so unendlich viel erlebt, dass sie mich wohl auch den Rest meiner Autorenlaufbahn immer wieder mal begleiten werden.<br />
<br />
Welche Musik verbinde ich mit der Autobahn und damit der Autofahrt? Natürlich habe ich immer ein Autoradio gehabt und immer Cassetten oder jetzt mp3-CDs im Laufwerk. Autobahn ist Musik, auf der Autobahn höre ich Musik. Immer gern und immer gern auch mal richtig laut. Natürlich verbinde ich mit der Autobahn auch den Klassiker der deutschen Elektromusik, "Autobahn" von Kraftwerk. Für mich ist allerdings seit einigen Jahren<br />
<br />
<div style="text-align: center"><b><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Kmv94vMSicQ" target="_blank">Darude - Sandstorm</a></b></div><br />
<br />
DAS Autobahn-Lied. Zu keinem anderen Titel lässt es sich über die Bahn gleiten, rasen, langsam fahren und dabei fröhlich bleiben. Aber Vorsicht, achtet auf den Gasfuß! Einschalten, Lautsprecher WEIT aufdrehen und nicht vergessen, in die Spiegel zu schauen.  ]]></description>
 <category>52 Songs</category>
<comments>http://www.tagesblog.de/index.php?itemid=11602</comments>
 <pubDate>Mon, 30 Jan 2012 19:34:13 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Jetzt weiß ich es</title>
 <link>http://www.tagesblog.de/index.php?itemid=11600</link>
<description><![CDATA[Seit vorgestern, seit meinem Besuch in der Finanzhauptstadt Frankfurt, weiß ich, warum es die momentane Jugendsprache gibt. Ihr wisst schon, die Sprache mich "isch" und "alda" und so.<br />
<br />
So spricht die Jugend Deutschlands in Gelsenkirchen und in Frankfurt. Wohl auch in München, denn in Hamburg sprechen sie ebenfalls diese Sprache in genau dieser Satzmelodie. Ach, nun habe ich den Sinn erkannt, warum es diesen ganze Quatsch mit "dissen", "fuck" und "fick disch, alda" gibt. Es ist der Versuch, in Deutschland eine einheitliche Sprache zu schaffen!<br />
<br />
Da haben wir bayerische, sächsische, plattdeutsche und gelsenkirchener Dialekte in unserem Land. Wo die Sachsen zwar die Norddeutschen verstehen, diese aber nicht die Bayern. Und die Schwaben sich schwer tun, die Westfalen zu verstehen, die Bayern aber wiederum die Schwaben für unverständlich halten. Das räumt unsere Jugend aus, indem sie ihre eigene Sprache bundesweit und, mit Hilfe der anfangs etwas holperigen Sprachversuche unserer Migrantenkinder, eingeführt hat, ohne dass wir Alten überhaupt begriffen haben, was da stattfindet.<br />
<br />
Zwar wird diese Sprachform sicher nicht als Amtssprache in das Verwaltungsverfahrensgesetz eingeschrieben werden, doch immerhin hat uns die Jugend nun eines voraus: Ein freundliches "fick disch, du schlampe" kommt überall gleichermaßen verständlich an. "Pfüat di" hingegen wohl weiterhin eher weniger.<br />
<br />
Sehen wir es also positiv, es ist ein weiterer Schritt in Richtung Weltbürger. Schließlich fallen auch weitere Sprachhemmnisse wie das "R" weg, das Asiaten nur mit Mühe aussprechen können. Nur wir Alten müssten uns dann mal langsam an die durchweg doppelte Bedeutung mancher vermeintlicher Schimpfworte gewöhnen. Aber das ist uns ja beim Ausspruch "Du Arsch" auch schon gelungen. Das kann man ja heutzutage durchaus auch liebevoll anerkennend sagen.<br />
<br />
  ]]></description>
 <category>Wußten Sie schon ..</category>
<comments>http://www.tagesblog.de/index.php?itemid=11600</comments>
 <pubDate>Sun, 29 Jan 2012 08:27:01 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Geschichtenblogs</title>
 <link>http://www.tagesblog.de/index.php?itemid=11598</link>
<description><![CDATA[<b><a href="http://www.frau-mutti.de/eintrag/10337.html" target="_blank">Frau Mutti</a></b> klagt über den Verfall der Blogs mit Inhalten. Und ja, das kann ich bestätigen, wenn auch aus anderer Sicht.<br />
<br />
Die Zahl der "Geschichtenblogs", in denen über das tägliche Leben, die eigenen Ansichten und Stellungnahmen zu aktuellem Geschehen im bunten Mix berichtet wird, sterben offenbar aus. Statt dessen schießen Werbeblogs aus dem Boden des Internets wie die Pilze im warmen Herbstregen. Und bisher mit Liebe betriebene Blogs mutieren zu "365 Haushaltsdinge-Bilder" in Verbindung mit noch gefühlten hundert anderen Aktionen. Es fehlt an Inhalten.<br />
<br />
Es erscheint mir irgendwie, als wäre den früher so aktiven Bloggern einfach die Luft ausgegangen und sie erhalten ihre Seiten nur noch aus dem Zwang der vielen Aktionen heraus. Meine Güte, was haben sie sich noch vor zwei oder drei Jahren über Themen in Klein Bloggersdorf aufgeregt oder "große Politik diskutiert. Es hat den Anschein, als ginge es nur noch um das Geldverdienen mit Werbebannern oder um den Exotenstatus "Blogger/in".<br />
<br />
Mir fehlen die Geschichtenblogs. Die Blogs, die über ihr Leben aus ihrer Sicht berichten. Da kommen schon seit einiger Zeit in meine Linkliste nur noch wenige Neuentdeckungen hinzu. Meine Liste auf der rechten Seite besteht fast nur aus eben diesen Blogs, die über sich und andere berichten. Manchmal leider auch schon lange Zeit nicht mehr, doch ich hege oft noch die Hoffnung, dass es irgendwann weitergeht. Diese Liste wächst leider nicht mehr. Denn ich entferne häufig Blogs, die oben beschriebene Eigenarten an den Tag legen und sich (für mich) negativ verändern. Hinzu kommen Blogs, die mich unterhalten, mir Spaß machen und mir einen Gewinn durch andere Ansichten und Einsichten bringen. Doch die entdecke ich weniger häufig, als ich welche entfernen muss. <br />
<br />
Meine Linkliste zu anderen Blogs trägt den Titel "Bloglist(e)". Eigentlich sollte sie "Empfehlungen" heißen und nicht die Auflistung darunter, wo gewerbliche Blogs gelistet sind. Denn mit dieser Verlinkung empfehle ich sie Euch. Reinen Gewissens und mit einem hohen Anspruch an Spaß und Sinn.<br />
<br />
Ich habe da einen kleine Umfrage zum Sinn meiner Liste gebaut und ich würde mich über die Teilnahme ebenso freuen, wie über einen Kommentar zu meiner Ansicht über die deutschen Blogs.<br />
<br />

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<br />
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 <category>Tagesblog</category>
<comments>http://www.tagesblog.de/index.php?itemid=11598</comments>
 <pubDate>Sat, 28 Jan 2012 08:06:33 +0100</pubDate>
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